UFC St. Peter/Au bekleidet aktuell ex aequo den fünften Rang in der Tabelle. Bei den engen Punkteabständen im Klassement ist es umso wichtiger, in der Rückrunde nicht locker zu lassen und nahtlos an die Leistungen vom Herbst anzuschließen. Dafür schuftet die Mannschaft im Moment beinhart. Für einen Teil der Vorbereitung trat sie sogar eine Reise an. Mittlerweile befindet sich der Verein wieder zurück und lieferte sich weitere freundschaftliche Duelle. Insgesamt zeigt sich Trainer Anton Saric sehr zufrieden mit dem Weg, den seine Truppe in den letzten Wochen ging.
Was nimmt man vom Aufenthalt in Slowenien mit?
Anton Saric: „Nachdem wir bereits in den beiden letzten Jahren schöne Erfahrungen gemacht hatten, zog es uns erneut nach Čatež. Wir greifen da immer auf das gleiche Hotel zurück. Es bietet tolle Rahmenmöglichkeiten an. Ich denke in dieser Hinsicht etwa an die Rasenplätze, das Fitness-Studio, die Therme und den Wellness-Bereich mit Sauna. Nicht umsonst schlagen da namhafte Teams wie Sturm, GAK, Hartberg oder Dinamo Zagrab ihre Zelte auf. Einzig und allein der Sonnenschein fehlte. Zum Glück regnete es aber nicht, die Temperaturen waren sehr angenehm. Täglich standen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Dazu nutzten wir natürlich die gemeinsame Zeit für das Teambuilding. Ein Pokerturnier gehörte dazu. Dieses organisierte unser Paul Nagelstrasser, der sich auch die Krone aufsetzte. Insgesamt bewerte ich die Luftveränderung also absolut positiv. Ich denke, dass es uns gelungen ist, die Zusammengehörigkeit weiter zu stärken.“
Welche Leistungen brachten die Testmatches?
Anton Saric: „Die jüngsten Resultate zeigen, dass die Richtung sicher stimmt. Zum Abschluss des Trainingslagers nahmen wir es mit NK Krsko auf. Bereits im vergangenen Winter hatten wir uns mit dem damaligen Drittligisten gemessen. Seit dem Sommer ist der lokale Club noch eine Klasse weiter oben zu finden. Er stellte also schon einen ordentlichen Gradmesser dar. So eine starke Performance wie in der ersten Halbzeit durfte ich von meinen Burschen noch gar nie bestaunen. Wir legten mit einem Elfer sogar vor. Dem Kontrahenten glückte zwar noch der Ausgleich, in Summe stimmte mich der Auftritt aber absolut zuversichtlich. Nach der Rückkehr wartete Bad Wimsbach auf uns. Und gestern gab es das Kräftemessen mit Dietach aus der Regionalliga. Philipp Haberl schoss uns in Führung. Leider fingen wir uns am Ende noch ein Tor ein. Der Freistoß passte ganz genau und konnte nicht entschärft werden.“
Wie blickt man dem Frühjahr entgegen?
Anton Saric: „Es liegen nun noch die Tests gegen Vorwärts Steyr sowie die Amstetten Amateure vor uns. Dann steigt schon der Rückrundenauftakt auswärts bei den Admira Amateuren, wobei das Spiel in Traiskirchen über die Bühne geht. Wir bekommen es also unmittelbar mit einem direkten Konkurrenten zu tun. Darauf folgen sofort die Derbys mit Wieselburg, Kilb und Ardagger. Das Ziel lautet, den aktuellen Rang ungefähr zu halten. Wir möchten im Optimalfall die Punkteanzahl aus dem Herbst eintüten. Sollten sich tatsächlich die Top Five final ausgehen, wäre das überragend.“