Die SG Ortmann/Oed-Waldegg liegt aktuell ex aequo auf dem fünften Rang der Tabelle. Nach dem Beinaheabstieg in der vergangenen Saison muss man von einem unglaublichen Sprung nach oben reden. Eine tolle Geschlossenheit in der Mannschaft machte die Entwicklung möglich. Wenig überraschend vertrauen die Verantwortlichen deshalb, mit der Ausnahme einer Verpflichtung, auf den bestehenden Kader. Im Zuge der freundschaftlichen Vergleiche musste das Team nun einige empfindliche Niederlagen einstecken. Obmann Stefan Hausmann bleibt trotzdem ruhig, stuft die Pleiten richtig ein und freut sich im Interview mit Ligaportal schon auf den anstehenden Hit.
Was brachte die Vorbereitung soweit?
Stefan Hausmann: „Natürlich klingen die Resultate in den Tests jetzt sicher nicht überragend. Gegen die Wiener Viktoria, Horn und Helfort mussten wir uns ganz klar geschlagen geben. Der Reserve von TWL Elektra rangen wir immerhin ein Remis ab. Ein Triumph glückte über DSV Fortuna 05. Alperen Sahinarslan und Marcel Novak netzten in der ersten halben Stunde. Der Kontrahent konnte nur mehr verkürzen. Diesen Samstag wollten wir uns mit Simmering messen. Das klappte nicht. Die Schneemassen verhinderten die Partie. In Summe hätten die Ergebnisse natürlich durchaus besser sein dürfen. Gleichzeitig wissen wir, dass in den Matches viel probiert wurde. Die Trainer arbeiten auf die Rückrunde hin.“
Transfertechnisch passierte noch etwas?
Stefan Hausmann: „Abgangsseitig verließen uns bekanntermaßen Pascal Lindenthal sowie Elyes Balti. Früh stand auch die Verpflichtung von Pietro Poletto fest, der von LAC-Inter kam. Der 20-Jährige machte seine Sache übrigens sofort richtig gut. Er sammelte unmittelbar Einsatzminuten. Mit ihm verfügen wir nun über eine weitere spannende Alternative für das Mittelfeld. Aktuell ist er leider etwas angeschlagen. Auf weitere Verstärkungen verzichtete man. Wir setzen auf Kontinuität. Unsere eigenen Talente sollen eine Chance bekommen.“
Wie blickt man dem Rückrundenstart entgegen?
Stefan Hausmann: „Jetzt wartet noch der Probegalopp auf uns. Er steigt gegen Breitenau nächsten Samstag. Anfang März geht es endlich wieder los. Wir empfangen im Süd-Derby den Tabellenführer. Natürlich reist USV Scheiblingkirchen-Warth als Favorit an. Aber wir bewiesen im Herbst, dass wir uns vor niemandem verstecken müssen. Das möchten wir auch in dem Schlager beweisen. In einem Nachbarschaftsduell herrschen bekanntermaßen sowieso eigene Gesetze. Ein Unsicherheitsfaktor bleibt das extrem instabile Wetter zu dieser Jahreszeit. Vorgestern erlebte der Osten Österreichs einen Wintereinbruch wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Kommende Woche steigen die Temperaturen plötzlich auf über zehn Grad. Wir können nur versuchen, wenn irgendwie möglich, den Rasen in einen gut bespielbaren Zustand zu bringen. Dann werden die Burschen garantiert alles reinwerfen.“