Die SV Leobendorf empfing am Mittwochabend zuhause den ASK Kottingbrunn. Die Gäste zeigten im ersten Spiel gegen Zwettl eine gute Leistung, kamen jedoch über ein 0:0 nicht hinaus, während die SV Leobendorf eine bittere 3:0 Auswärtsniederlage gegen Langenrohr hinnehmen musste. In dieser Begegnung war also die spielstarke Mannschaft von Trainer Sukalia der Favorit und konnte sich auswärts auch mit 2:0 durchsetzen.
Leobendorf spielt gut mit
In der ersten Hälfte sahen die 350 Zuseher eine bissige, zweikampfstarke Mannschaft der SV Leobendorf, die versuchte, Kottingbrunn bereits früh in der eigenen Hälfte zu stören. Die Sukalia-Elf tat sich mit dem Auftreten des Gegners zu Beginn etwas schwer und konnte sich kaum nennenswerte Möglichkeiten herausspielen. Mitte der ersten Halbzeit fanden die Gäste dann aber etwas besser zu ihrem Spiel und hatten die eine oder andere gute Chance auf den Führungstreffer. In der 36. Minute durften dann die mitgereisten Fans zum ersten Mal jubeln, als Domagoj Duspara einen Elfmeter sicher zum 1:0 für den ASK Kottingbrunn verwandelte. Nach dem Gegentreffer brauchte die Lackner-Elf ein wenig, um diesen Rückschlag zu verdauen, Kottingbrunn hatte in dieser Zeit keine Mühe mit dem Gastgeber. Nach 45 Minuten beendete der Referee Günther Kröpfl die erste Hälfte, die mit einem Spielstand von 1:0 aus Sicht der Gäste endete.
Kottingbrunn sorgt für Vorentscheidung
Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchte die engagiert auftretende Leobendorfer-Mannschaft weiter nach vorne zu spielen und den Ausgleich zu erzielen. Doch kurz nach dem Seitenwechsel war es abermals die Sukalia-Elf die ein Tor bejubeln konnte. Mirza Sejmenovic traf mit einem Freistoß, bei dem Goalkeeper Kittenberger nicht gut aussah, zum 2:0 (53.) und sorgte somit für die Vorentscheidung. Leobendorf gab sich zwar nicht auf, es wollte ihnen an diesem Tag allerdings nichts gelingen. Zu allem Überfluss zückte der Referee für Daniel Kalla nach einem groben Foul den roten Karton. Die dezimierten Gäste konnten dann nicht mehr nachlegen, Kottingbrunn spielte das Ergebnis gekonnt über die Zeit und fuhr somit den ersten Sieg in der neuen Saison ein.
Markus Sukalia, Trainer ASK Kottinbrunn: „Man hat erkennt, dass die Leistung um einiges besser als gegen Zwettl war, auch wenn wir gegen Zwettl schon ganz ordentlich gespielt haben. Die neuen Spieler haben sich schon viel besser integrieren können und ich denke, dass das von Spiel zu Spiel besser werden wird. Wir waren klar die bessere Mannschaft, Leobendorf konnte uns fußballerisch nichts entgegensetzen und operierte meist mit hohen Bällen, weshalb der Sieg absolut verdient ist.“
Peter Lackner, Trainer SV Leobendorf: „Wir haben von Anfang an Kottinbrunn beim Spielaufbau gestört, was uns sehr gut gelungen ist. Dann hatte der ASK 2,3 gute Aktionen und danach hat der Schiedsrichter leider Gottes auf Elfmeter entschieden, weshalb wir das 1:0 quasi aus dem Nichts kassierten. Wir haben dann weiter probiert, nach vorne zu spielen, doch in der zweiten Halbzeit ist der Faden ein bisschen gerissen. Die Mannschaft war sehr bemüht nur im Moment fehlt uns vorne die Durchschlagskraft. Wir haben bis zum Schluss gefightet, Kottingbrunn hat nur mehr verwaltet und auf Konter gespielt. Leider Gottes konnten wir unsere Möglichkeiten nicht nutzen und mussten so die zweite Niederlage hinnehmen.“
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