Spielberichte

Zwettler Stimme zum siebenten Sieg zu Hause!

Freitagabend traf der SC Zwettl auf die SG Ardagger/Neustadtl. Für den Erstgenannten tat sich tatsächlich die Chance auf, bei einem Triumph mit dem Kontrahenten gleichzuziehen. Außerdem wussten die Gastgeber, dass sie mit einem vollen Erfolg zumindest vorläufig sogar die alleinige Tabellenführung in der Heimtabelle übernehmen können. Entsprechend motiviert gingen sie von Beginn weg an die Sache heran. Tatsächlich bildete die bärenstarke Auftaktphase den Grundstein für den Dreier. Hintenraus wurde es zwar eng, die Führung wurde aber ins Ziel gebracht. Ligaportal unterhielt sich mit Obmann Martin Grünstäudl.

Wie lautet das Fazit des Matches?

Martin Grünstäudl: „Die Burschen legten unmittelbar toll los. Bereits nach wenigen Sekunden gab es einen schönen Angriff mit einer Flanke, die leider etwas zu hoch ausfiel. Jedenfalls übernahmen wir gleich das Kommando. In der zwölften Minute fiel das 1:0. Marek Szotkowski wurde in die Gasse geschickt. Zielstrebig rannte er auf den Kasten zu und schloss routiniert ab. Momente später erhöhte der Angreifer sogar. Gierig verwertete er einen Abstauber. Der Gegner zeigte sich nicht wirklich geschockt. Er antwortete. Es fehlte nicht viel zum Anschlusstreffer. In Summe gaben wir aber schon den Ton bis zur Pause an. Leider wollte uns kein weiteres Tor gelingen. Dann wäre die Partie wohl entschieden gewesen. So blieb es spannend in der zweiten Halbzeit. In dieser Hälfte kam das Auswärtsteam mehr und mehr auf. Brenzlig wurde es echt, als es ebenfalls anschrieb. Inklusive der Nachspielzeit stand noch rund eine Viertelstunde auf der Matchuhr. Kompliment an die Mannschaft, wie sie die Konzentration hochhielt und bis zum Schluss alles wegverteidigte. Ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat.“

Wer avancierte zum „Akteur der Partie“?

Martin Grünstäudl: „Natürlich muss ich den Doppelschützen nennen. Er läuft jetzt tatsächlich schon wieder beinahe zur Höchstform auf. Viel fehlt nicht mehr dafür. Hintenraus geht ihm noch etwas die Luft. Nach seiner langen Verletzungspause verwundert das jedoch nicht. Seit seiner Rückkehr netzte er nun sechs Tore in ebenso vielen Partien. Top! Entsprechend hoffen wir, dass er auch nächstes Jahr unser Trikot trägt. Alle wissen, was wir an ihm haben. In der Defensive möchte ich auch noch Michael Herrsch anführen. Der Verteidiger behielt einen kühlen Kopf. Er klärte die hohen Bälle und ordnete seine Nebenleute stets ein. So einen Mann brauchst du, wenn das Spiel auf der Kippe steht.“

Welche Herausforderungen folgen?

Martin Grünstäudl: „Jetzt freuen wir uns mal über den Sieg. Ich bin äußerst stolz auf die Bilanz im eigenen Wohnzimmer. Die Statistiken schauen schon stark aus. Nicht umsonst stehen wir ganz oben, wenn man nur die Heimmatches berücksichtigt. Das Team fühlt sich so richtig wohl in der Festung. In dem Zusammenhang spreche ich ein riesiges Dankeschön an unsere Fans aus, die regelmäßig für eine tolle Stimmung sorgen. Unabhängig davon warten nun die Partien in Kilb sowie Schrems auf uns. In der Ferne ist es in Summe bis jetzt sicher nicht nach Wunsch gelaufen. Andererseits hatten wir in der vergangenen Runde mit dem 5:1 bei St. Peter/Au gezeigt, was in uns steckt. Daran möchten wir anknüpfen.“