Freitagabend standen sich der ASK Ebreichsdorf und SCU-GLD Kilb gegenüber. Die Heimischen hatten in der vergangenen Runde Ortmann abgeschossen und freuten sich nun auf den abschließenden Teil des Heimspieldoppels. Mit einem weiteren Erfolg konnten sie sogar zumindest vorläufig zum ersten Verfolger von Tabellenführer Scheiblingkirchen werden. Der Kontrahent, der seit Mitte Oktober auf einen Sieg wartete, machte es ihm nicht leicht. Final stand der angereiste Außenseiter trotzdem mit leeren Händen da. Die Hausherren setzten sich durch. Ligaportal unterhielt sich mit Trainer Zeljko Ristic.
Welches Fazit der Partie zieht man?
Zeljko Ristic: „Die Gäste leisteten gehörig Widerstand. Sie attackierten hoch und traten mutig auf. Ich bin davon überzeugt, dass ihnen final der Klassenerhalt gelingen wird. Die Zuschauer bekamen eine intensive Kampfpartie zu Gesicht. Wir taten uns schwer, wenigstens ließen wir in der Verteidigung nicht so wirklich viel zu. Trotzdem gerieten wir nach der Pause in Rückstand. Ärgerlich. Zum Glück pfiff der Referee unmittelbar darauf Elfmeter für uns. Dominik Eichinger verwertete. Ob er es souverän tat, kann ich nicht beurteilen. Ich schaue bei unseren Strafstößen stets weg. Schließlich gelang uns hintenraus auch noch der Siegestreffer durch Nikola Zivotic. Unterm Strich bleibt ein dreckiger Triumph stehen. Die drei Punkte zählen.“
Wer avancierte zum „Akteur des Matches“?
Zeljko Ristic: „Ich möchte unseren Goalie nennen. Kevin Pendl lieferte eine starke Leistung ab. Speziell bei 0:0 zeigte er eine sensationelle Reaktion, welche die Führung des Auswärtsteams verhinderte. Dank seiner Routine überzeugt er so gut wie immer in brenzligen Situationen. Auch menschlich stellt er absolut eine Bereicherung für die Truppe dar. Außerdem führe ich Oskar Neumann an. Das Talent setzt seine tolle Entwicklung fort. Ein weiteres Mal sorgte er offensiv für mehrere sehenswerte Momente.“
Wie geht es weiter?
Zeljko Ristic: „In der nächsten Runde warten auswärts die Schremser auf uns. Sie bekleiden zwar das Tabellenende, aber trotzdem müssen wir natürlich mit einer Topeinstellung an die Aufgabe herangehen. Das Schlusslicht ist nicht mehr mit dem Team aus dem Herbst vergleichbar. Eine Woche später steigt wieder ein Hit im eigenen Wohnzimmer. Wir empfangen Wr. Neustadt. Es folgen also weitere sehr hohe Hürden in der so ausgeglichenen Liga. Wir liegen jetzt vorläufig auf dem zweiten Rang. Vom Titel spricht aber niemand. Wir schauen von Spiel zu Spiel und möchten am Ende so weit wie möglich oben stehen. Mal schauen, was möglich ist. Ein großes Ziel in der Saison betrifft noch den Cup. Wir treten Anfang Mai in Ladendorf an. Dort soll der Aufstieg ins Finale rausschauen.“