Freitagabend traf SCU-GLD Kilb auf den SV Langenrohr. Der Erstgenannte hatte in den ersten beiden Runden zu Hause gewonnen, dann aber in Wieselburg verloren. Nun ging er also mit sechs Zählern in dieses Kräftemessen. Die Gäste andererseits waren durch den Triumph über Wr. Neustadt gleich richtig spektakulär hineingestartet, in weiterer Folge aber nur mehr zu einem Remis gekommen. Auch dieses Mal reichte es lediglich für ein Unentschieden. Die Heimischen gerieten doppelt in Rückstand. Dank einer tollen kämpferischen Leistung verhinderten sie es jedoch, dass der Gegner den Dreier entführte.

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Etwa 250 Zuschauer verfolgten die Partie vor Ort. Der lokale Anhang fand sich optimistisch ein. Die Siege über die Amstetten Amateure sowie Zwettl direkt zu Beginn der Saison hoben die Stimmung unter den Fans gehörig. An der Zuversicht änderte auch die Pleite im Derby bei Wieselburg nichts. Sie trauten ihren Burschen absolut den nächsten Erfolg im eigenen Wohnzimmer zu. Dabei wollten sie lautstark unterstützen. Recht schnell jedoch bekam der Optimismus auf der Tribüne einen gehörigen Rückschlag verpasst. Eine Viertelstunde zeigte die Matchuhr, als die Auswärtsmannschaft anschrieb. Jonas Fürst brachte seine Farben in Front, indem er eine Flanke verwertete. Der Konkurrent ließ das nicht auf sich sitzen und egalisierte den Rückstand. Michael Ehribauer trug sich in die Schützenliste ein. Mehr Goals fielen in der Hälfte nicht. Mit dem Ergebnis von 1:1 pfiff der Referee zur Pause.
Sämtliche Protagonisten kehrten zuversichtlich auf den Rasen zurück. Hüben wie drüben verfolgte man noch voller Überzeugung den Plan, final die Nase vorne zu haben. Langenrohr wusste, dass jetzt Vorsicht geboten war. Das Momentum sprach nun wohl eher für die Heimischen. Entsprechend fokussierte sich die angereiste Truppe darauf, konsequent die Verteidigungsaufgaben zu erfüllen. Aber natürlich suchte sie durchaus auch noch ihr Heil in der Offensive. Dazu passte die Einwechslung von Valentin Dies. Der Stürmer sollte neuen Schwung bringen. Und tatsächlich, der Mut wurde belohnt. Peter Trimmel brachte seinen Verein per Kopf erneut auf die Gewinnerstraße. Sehenswert schloss der Abwehrspezialist ab. Würden er sowie seine Nebenleute nun den Vorsprung über die Runden bringen? Nein, es klappte wieder nicht. Der Hausherr legte enorme Fighterqualitäten an den Tag und schlug noch einmal zurück. Kilian Tod netzte rund zehn Minuten vor dem Schlusspfiff zum 2:2. Die Verantwortlichen atmeten durch. Der Dreier ging sich zwar nicht mehr aus, auch weil im Finish einmal das Aluminium im Weg stand, aber mit dem Unentschieden bleibt Kilb daheim zumindest weiterhin ungeschlagen.
Safak Özkan (Co-Trainer SCU-GLD Kilb):
„Auf der einen Seite schön, dass wir doch noch das Remis retteten. Auf der anderen Seite gibt es sicher auch ein weinendes Auge, dass wir hintenraus beim möglichen Siegtreffer am Gebälk scheiterten. Als den herausragenden Akteur in der Partie möchte ich Kilian Tod nennen. Unglaublich, wie viele Bälle er eroberte und auch gut weiterverarbeitete. Insgesamt muss man natürlich die Moral der Jungs hervorheben.“
Der Beste: Kilian Tod (Mittelfeld SCU-GLD Kilb)