gesorgt. So wartet etwa die ganze Liga auf einen Ausrutscher des unangefochtenen Tabellenführers, um weiter Spannung zu gewährleisten. Da will sich vor allem der ASV Vösendorf im Duell mit SC Retz
schadlos halten, an der Panholzer-Elf aus Amstetten dranbleiben und die Meisterschaft offen halten. Während sich weiters unter anderem die Youngsters der SKNV St. Pölten
Amateure schön langsam akklimatisieren, hoffen die Nachzügler in der Tabelle auf wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Traditionell gibt die
Fußballplattform noeliga.at einen ausführlichen
Bericht über die anstehende neunte Runde:
ASC Götzendorf - ASK Kottingbrunn (Freitag, 02. Oktober 2009, 19:30 Uhr)
Für beide Teams geht es in dieser Partie darum,
den Anschluss an die vorderen Plätze nicht zu verlieren, Kottingbrunn könnte
mit drei Punkten wieder Anschluss an die vorderen Plätze finden, um der Platzierung
der abgelaufenen Spielzeit einigermaßen gerecht zu werden. Für Götzendorf sind ebenfalls drei Punkte wichtig, um nicht noch tiefer im Abstiegskampf zu geraten.
Von der Papierform her ist der ASK Kottingbrunn zu favorisieren, jedoch gelang
es dem ASK heuer erst einmal Punkte aus der Fremde zu entführen. Götzendorf
hingegen weist eine ausgeglichene Heimbilanz auf. Den zwei Siegen stehen ebensoviele Niederlagen gegenüber. Die beiden Aufeinandertreffen der vorigen Saison
lassen zwar auf viele Tore, aber auf wenige Punkte für beide Teams hoffen. So
trennten sich beide Mannschaften jeweils mit einem Unentschieden. (3:3, 2:2).
SV Langenrohr - SV Stockerau (Freitag, 02. Oktober 2009, 19:30 Uhr)
Die Überraschungsmannschaft aus Stockerau muss auswärts beim SV Langenrohr antreten. Die von vielen Experten vor der Saison als
Fixabsteiger titulierten Stockerauer strafen ihre Kritiker Woche für Woche Lügen und zeigen beherzten und erfolgreichen Fußball.
Zuhause noch ungeschlagen und auswärts erst mit einer Niederlage ergibt das
den erbaulichen vierten Tabellenplatz, punktegleich mit Teams wie Sollenau und
Retz. Der SV Langenrohr hingegen wartet seid zwei Spieltagen auf einen vollen
Erfolg und diesen hätten die Mannen von Trainer Wachter Manfred bitter nötig, um
den Abstand zu den hinteren Plätzen zu halten oder zu vergrößern.
1. SC Sollenau - ASK Bad Vöslau (Freitag, 02. Oktober 2009, 19:30 Uhr)
Das stärkste Heimteam, mit einer
eindrucksvollen Bilanz von vier Siegen in vier Spielen und 15 zu drei Toren, trifft auf
das zweitschlechteste Auswärtsteam. Erst ein Unentschieden und drei Niederlagen
in vier Spielen lautet die bescheidene Bilanz für den Aufsteiger. Recht klarer könnten die Rollen nicht verteilt sein und es wäre
eine große Überraschung, sollte sich der SC Sollenau, der immer besser in die
Saison kommt, sich in diesem Spiel die Butter vom Brot nehmen lassen. Gegen die
spielstarken Sollenauer wird ein Kraftakt der Vöslauer von Nöten sein, um Punkte mit nach Hause nehmen zu
können.
SKU Amstetten - FC Mistelbach (Freitag, 02. Oktober 2009, 20:00 Uhr)
David gegen Goliath, anders ist diese Partie
nicht zu beschreiben. Mit einem perfekten Saisonstart, 22 Punkte aus acht Spielen,
kreist der SKU Amstetten einsam an der Spitze der 1. NÖN Landesliga. Noch
eindrucksvoller ist die Heimbilanz der Mostviertler, so kassierte man am
heimischen Platz noch kein Gegentor und schickte die Gäste immer ohne Punkte
nach Hause. Etwas gegen die weiße Weste von Tormann Friesenecker Markus
unternehmen will Mark Olschnegger, seines Zeichens Toptorschütze des FC Mistelbach. Gegen die Gäste spricht neben der Top-Form der Amstettner allerdings noch die eher dürftige
Auswärtsbilanz in dieser Saison - vier Punkte konnten in der Fremde
erst eingefahren werden. Es wäre schon eine faustdicke Überraschung, sollte FC
Mistelbach den Goliath in Amstetten erlegen, im Fussball ist jedoch bekanntlich
alles möglich.
SC Herzogenburg - ASV Schrems (Samstag, 03. Oktober 2009, 15:30 Uhr)
Der SC Herzogenburg musste vergangene Woche einen
herben Rückschlag einstecken. Die Neumayer-Elf kassierte gegen Nachzügler SV
Haitzendorf eine 1:2-Niederlage und rutschte von Platz drei auf Rang
sechs in der Tabelle ab. Gegen Schrems ist ein Sieg Pflicht, um weiter im
oberen Drittel der Liga mitzumischen. Doch der ASV Schrems holte sich durch die
gute Leistung in der Partie gegen den überlegenen Tabellenführer SKU Amstetten
einiges an Selbstvertrauen und die Granitstädter werden auch für den SC Herzogenburg
eine harte Nuss sein.
Einem spannenden, offenen Schlagabtausch steht also nichts im Wege, da
beide Mannschaften nichts zu verlieren haben und munter drauf los spielen
können.
ASV Vösendorf - SC Retz (Samstag, 03. Oktober 2009, 16:30 Uhr)
In Vösendorf regiert anscheinend das Motto „Hopp
oder Dropp“. Entweder man gewinnt die Partie oder geht als Verlierer vom Platz.
Punkteteilung - nein danke. Im Spitzenspiel gegen den SC Retz wollen die Hausherren
den Erfolgslauf fortsetzen und Amstetten nicht weiter in der Tabelle enteilen
lassen, liegt man doch schon mit einem Respektabstand von vier Punkten hinter
dem Titelfavoriten. Die Gäste aus Retz wollen sich gegenüber der schwachen
Leistung in der vergangenen Woche und dem glücklichen Remis gegen SKNV St.
Pölten Amateure steigern. Dennoch wird es für den SC Retz sehr schwierig
werden, zumindest einen Punkt aus Vösendorf mitzunehmen, denn auf fremden Plätzen wurde erst einmal voll gepunktet.
SKNV St. Pölten Amateure - SCU Ardagger (Sonntag, 4. Oktober 2009, 15.30 Uhr)
Am Sonntag wird es sehr spannend. Beide
Mannschaft blicken auf einen durchwachsenen Saisonstart zurück und hoffen, sich
bald in höheren Sphären der 1. NÖN Landesliga wieder zu finden. Die jungen Wölfe wollen nicht zu zahmen Kätzchen mutieren und verzeichneten bereits in der vergangenen Woche einen klaren Formaufschwung.
Sie konnten sich in Retz ein Unentschieden erkämpfen, zeigten dabei eine sehr
gute Leistung und wären bei besserer Chancenauswertung als Sieger vom Platz
gegangen. Auch die SCU Ardagger kehrte vergangenes Wochenende auf die
Siegerstraße zurück. Die Mannschaft von Trainer Ermin Sovtic konnte nach vier
Niederlagen in Serie gegen den SV Leobendorf einen klaren 4:0-Heimerfolg
verbuchen und hofft, nun auch gegen die SKNV St. Pölten Amateure voll punkten
zu können.