In der 2. Klasse Marchfeld feierte der SC Großengersdorf auswärts beim SV Ebenthal einen deutlichen Erfolg – mit einem Auftritt, der die Handschrift von Trainer Walter Kratochwille trug. „Nein, das Ergebnis war gerecht. Wir waren von Anfang an die klar bessere Mannschaft“, betonte der Coach, dessen Team die Partie mit und ohne Ball kontrollierte. Besonders in Erinnerung blieb ein direkt verwandelter Freistoß über die Mauer. Nach dem Schlusspfiff hob Kratochwille die kollektive Performance hervor: eine rundum stimmige Mannschaftsleistung.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Die Gäste legten den Grundstein früh: In der 11. Minute traf Robert Tichy zum 1:0. Mitte der ersten Hälfte erhöhte Brian Brem in der 37. Minute auf 2:0. Kurz vor der Pause kam es für Ebenthal unglücklich: Ein Eigentor von Martin Stolz stellte in der 44. Minute auf 3:0 – mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel blieb Großengersdorf zielstrebig: Lennart Liftl besorgte in der 67. Minute das 4:0. In der Schlussphase fiel in der 80. Minute das 5:0 durch Nicolae-Alin Imbre, ehe Christoph Hann in der 83. Minute den 6:0-Endstand herstellte. Am Ende stand ein souveräner 6:0-Auswärtssieg.
Kratochwille sah sein Team über die gesamte Distanz gefestigt und aufmerksam. „Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden; die Abwehr hat sehr, sehr stark gespielt.“ Das passte auch zur Art, wie Ebenthal versuchte, ins Spiel zu finden: „Ebenthal hat viel mit hohen Bällen probiert, aber das haben wir gut verteidigt, und ansonsten kann ich nicht viel zum Matchplan von Ebenthal sagen.“ Seine Würdigung galt dem Kollektiv: „Keinen Spieler. Ich möchte die ganze Mannschaft hervorheben, dass sie das wirklich so umgesetzt haben, wie wir besprochen haben. Und das war eine super Mannschaftsleistung.“
Auch abseits der Tore stimmte für den Trainer vieles. Kratochwille lobte die Spielleitung: „War fair geleitet. Der Schiedsrichter hat sehr gut gepfiffen.“ Ein Fazit im Geiste des gesamten Auftritts: geschlossen, zielstrebig und effektiv. Auf Nachfrage, ob es noch Ergänzungen gebe, blieb Kratochwille knapp und zufrieden: „Nein, alles gut.“