Ein offener Schlagabtausch mit vielen Aktionen prägte das Auswärtsspiel der SG Ulrichskirchen von Trainer Roman Fankhauser in der 2. Klasse Marchfeld bei Fortuna Untersiebenbrunn. Fankhauser brachte den Charakter der Partie auf den Punkt: „Offen mit vielen Aktionen.“ Sein Team legte früh den Grundstein und bestimmte über weite Strecken das Geschehen. Zur Offensivleistung meinte der Coach: „Zwei, drei gute Aktionen, gute Spielzüge, die dann zu Toren geführt haben.“ Und er stellte klar: „Wir hatten mehr Kontrolle über das Spiel.“ Am Ende stand ein überzeugender 8:1-Auswärtssieg – ein klares Bild der Kräfteverhältnisse.

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Ulrichskirchen erwischte den besseren Start: Bereits in der 2. Minute traf Emanuel Libiseller zum 1:0. James Miller legte in der 9. Minute das 2:0 nach und erhöhte nach 31 Minuten mit seinem zweiten Treffer auf 3:0. Die Hausherren verkürzten vier Minuten später durch Sebastian Kinzl auf 3:1, doch Ulrichskirchen antwortete prompt: Emanuel Libiseller stellte in Minute 40 auf 4:1, bevor Henry Obemeata-Gimoh noch vor der Pause das 5:1 markierte in Minute 43. Nach dem Seitenwechsel blieb die SG zielstrebig: Henry Obemeata-Gimoh traf in Minute 60 zum 6:1, James Miller schnürte mit dem 7:1 sechs Minuten darauf seinen Dreierpack, und kurz vor Schluss setzte Julian Grader den Schlusspunkt zum 8:1 in der 89. Minute.
In seiner Analyse blieb Fankhauser bei der Linie, die seine Elf auf dem Platz zeigte: „Das gewählte Spielsystem hat nicht optimal auf den Gegner gepasst, trotzdem konnten wir dank unserer Stärke unser System durchziehen.“ Einen wesentlichen Hebel sah er in den ruhenden Bällen: „Wir haben gute Chancen aus Standards herausgeholt. Das hat ziemlich gut gepasst.“ Die Mischung aus Entschlossenheit in der Anfangsphase, Kontrolle im Ballbesitz und Durchschlagskraft bei Standards prägte den Auftritt – getragen von konsequenter Strafraumbesetzung und Tempo in den Angriffen, die mehrfach in Toren mündeten.
Der Trainer differenzierte die Leistung nach Abschnitten und sparte schwächere Momente nicht aus: „In der ersten Hälfte der ersten Halbzeit waren wir noch nicht so gut eingespielt und haben viel zugelassen. Im zweiten Teil dieser ersten Halbzeit wurde es deutlich besser, der Ball lief besser. Die zweite Halbzeit war von unserer Seite sehr gut, weil der Ball in unseren Reihen lief und wir dem Gegner kaum eine Chance gelassen haben. Leider hat sich das nicht in übermäßig vielen weiteren Toren niedergeschlagen.“ Zur Leitung auf dem Platz sagte Fankhauser: „Es gibt immer Diskussionen über den Schiedsrichter, aber im Großen und Ganzen war es eine gut gepfiffene Partie – nichts groß Erwähnenswertes.“ Für die kommende Woche nimmt er klare Schwerpunkte mit: „Die Effizienz in den ersten Spielminuten gegen den Ball nehme ich mit – und die sichere Defensive.“