Beim Derby zwischen USC Biberbach und SVU IPC-Road Mauer Öhling in der Gebietsliga West schildert Maximilian Kneifel eine intensiv geführte, aber chancenarme Partie. Der Sektionsleiter spricht von einem zerfahrenen Duell mit ausgeglichenem Ballbesitz und einer klaren Tendenz zum Remis – ehe seine Mannschaft das glücklichere Ende fand. Stimmung und Kulisse passten, der Blick bleibt pragmatisch: kein Fokus auf die Tabelle, volle Konzentration auf das nächste Spiel.

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„In Summe ein zerfahrenes Spiel ohne große Möglichkeiten, ohne große Chancen“, bilanzierte Kneifel. „Für mich ein ausgeglichenes Spiel mit einem ausgeglichenen Ballbesitzverhältnis.“ Im Chancenvergleich hätten beide Teams ihre Möglichkeiten gehabt, wohl mit leichten Vorteilen für Mauer. Besonders im Gedächtnis blieb Biberbach ein Lattenpendler von Alexander Leutgeb – der Ball sprang jedoch nicht über die Linie. Entsprechend resümierte Kneifel: „Am Ende des Tages wäre ein Unentschieden wahrscheinlich das gerechte Ergebnis gewesen.“
Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte und dem Pausenstand 0:0 fiel die Entscheidung spät – und durch einen Impuls von der Bank. „Kollektiv gut gespielt“, so Kneifel, ohne Einzelne über Gebühr hervorzuheben. Den Unterschied machte letztlich der Joker: Michael Albai kam mit Tempo ins Spiel und erzielte in der 83. Minute das 1:0 für den USC Biberbach.
„Es war für mich auf Augenhöhe – ein intensives Spiel beider Seiten“, betonte Kneifel. In der Nachspielzeit kochten die Emotionen noch einmal hoch: In der 95. Minute sah Gregor Schuller bei SVU IPC-Road Mauer Öhling die Rote Karte. An der Herangehensweise ändert der Sieg nichts, wie Kneifel klarstellte: „Wir denken weiterhin von Spiel zu Spiel, schauen nicht auf die Tabelle und wollen in jeder Partie unsere bestmögliche Leistung abrufen.“