In der 2. Klasse Marchfeld setzte der SC Breitensee am 27. Spieltag ein klares Ausrufezeichen und fertigte den SV Ebenthal mit 5:0 ab. Ein frühes 1:0 von Lubomir Gogolak stellte die Weichen, noch vor der Pause erhöhten Richard Kohl und Adam Bombicz mit einem Doppelpack. Nach dem Wechsel legte Felix Jirkowsky nach. Sektionsleiter Mathias Pinsolitsch lobte den Start, einen Traumfreistoß – und die Unterstützung von der Tribüne.

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Breitensee legte los wie die Feuerwehr und hatte früh mehr vom Spiel. In Minute 6 folgte der Dosenöffner: Lubomir Gogolak traf zum 1:0. Mathias Pinsolitsch strahlte über den Auftakt: „Wir sind wieder fulminant gestartet.“ Zum 1:0 sagte er: „Der lange Abschlag kam perfekt, Ljubo hebt den Ball mit dem ersten Kontakt über den Tormann. Das war Weltklasse und hat die Leute in Ekstase versetzt.“ Der Treffer gab Rückenwind. Adam Bombicz legte bereits in der 14. Minute das 2:0 nach, Richard Kohl erhöhte in der 31. Minute auf 3:0. Kurz vor der Pause folgte der Moment des Abends: Bombicz zirkelte einen Freistoß zum 4:0 in den Winkel. „Der Freistoß zum 4:0 war millimetergenau ins Kreuzeck, halb links aus rund 20 Metern“, beschrieb Pinsolitsch die Szene zufrieden.
Mit dem 4:0 zur Halbzeit war die Partie praktisch entschieden, doch Breitensee blieb nach dem Wechsel aufmerksam. In der 56. Minute setzte Felix Jirkowsky mit dem 5:0 den Deckel drauf. Gleichzeitig nutzte der Gastgeber die komfortable Führung, um Kräfte zu dosieren und Talente zu bringen. „Bis zum 4:0 haben wir den Sack zugemacht. Danach haben wir das Spiel laufen lassen und jungen Kräften Minuten gegeben“, erklärte Pinsolitsch. Die Analyse fiel klar aus: „Vom Sechser weg haben wir gut gespielt, aus der Innenverteidigung heraus nicht so.“ Auch zum Gegner fand er deutliche Worte: „Ebenthal war bemüht, konnte zu keiner Zeit ins Spiel finden.“ Zum Unparteiischen gab es keinen Diskussionsstoff: „Der Schiedsrichter war in Ordnung.“
Die Schlussphase stand im Zeichen der Durchmischung: Breitensee ließ den Ball laufen und gab Nachwuchsspielern die Bühne, ohne die Kontrolle zu verlieren. Für Pinsolitsch ist das ein entscheidender Baustein: „Ich bin sehr froh, dass wir junge Spieler von der Bank bringen können und sie bereit sind, sich in diese Mannschaft zu entwickeln.“
Der Sektionsleiter richtete den Blick zugleich nach vorne: „Das ist eine Kampfansage nach oben – nächste Woche und übernächste Woche in Großschweinbarth und Großengersdorf wollen wir weiter klettern.“ Ein besonderes Anliegen war ihm der Dank ans Umfeld: „Wie immer haben uns die Fans zum Sieg gepusht. Jedes Heimmatch ist sehr gut besucht – danke an alle, die uns bis zum Schluss anfeuern.“