In der 2. Klasse Marchfeld entführte der SV Großschweinbarth beim SCU Obersdorf/P. mit einem späten 0:1 alle Punkte. Nach einer offenen ersten Hälfte samt verschossenem Elfmeter der Gäste legten die Machal-Schützlinge nach der Pause zu und erzwangen den Siegtreffer: In Minute 85 traf Adrian Kral aus der Distanz. „In der zweiten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft“, sagte Trainer Christoph Machal. Obersdorf/P. hielt lange gut dagegen, musste sich am Ende aber geschlagen geben.

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Vom Anpfiff weg entwickelte sich die enge Partie, die viele vorab erwartet hatten. Christoph Machal beschrieb die Anfangsphase so: „Es war eine offene Partie, vor allem in der ersten Halbzeit. Auf beiden Seiten waren Chancen da.“ Der Knackpunkt aus Sicht der Gäste hätte früh fallen können, doch der Strafstoß brachte nichts ein. „Meiner Meinung nach war es ein klarer Elfer“, sagte Machal. Großschweinbarth bekam einen Elfmeter zugesprochen, doch die Chance vom Punkt blieb ungenutzt. „Den Elfmeter haben wir leider verschossen“, so der Trainer, der auch einige weitere Möglichkeiten sah, die liegen blieben. Damit ging es mit 0:0 in die Pause, obwohl Großschweinbarth bereits da gute Ansätze zeigte und mehrfach gefährlich wurde.
Nach Wiederbeginn traten die Gäste noch entschlossener auf und schoben das Spiel klar in die gewünschte Richtung. „In der zweiten Halbzeit waren wir dann mit Sicherheit die bessere Mannschaft und haben das Tor erzwungen“, erklärte Machal. Seine Elf arbeitete weiter konsequent an Abschlüssen, auch wenn lange die letzte Präzision fehlte. „Wir haben uns viele Chancen erarbeitet“, betonte der Coach, der seiner Mannschaft für die Beharrlichkeit ein Kompliment machte. Die späte Belohnung folgte in Minute 85: Adrian Kral fasste sich ein Herz und versenkte den Ball mit einem Weitschuss zum 0:1 – der einzige Treffer des Abends. „Das 1:0 in der 85. Minute war ein schöner Weitschuss von Adrian Kral“, sagte Machal. Nach dem Führungstor blieben die Gäste stabil und brachten den Auswärtssieg über die Zeit.
Trotz des Sieges fand Machal klare Worte des Respekts für den Gegner: „Obersdorf ist eine gute Mannschaft. Sie haben gute Spieler, sind sehr kompakt, vor allem in der Mitte schwer zu durchbrechen.“ Auch zur Leistung des Unparteiischen blieb der Ton sachlich. „Es gibt in jeder Partie Kleinigkeiten zu diskutieren, aber ich glaube nicht, dass der Schiedsrichter Einfluss auf die Partie gehabt hat“, so der Großschweinbarth-Trainer. Insgesamt überwog die Zufriedenheit: „Ich bin stolz auf die Mannschaft. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und völlig verdient gewonnen, jetzt schauen wir weiter auf die nächsten drei Runden.“ In der Tabelle bleibt Großschweinbarth damit oben dran: Laut Stand der Liga hält das Team bei 55 Punkten, die Spitze ist mit 56 Zählern in Reichweite.