In der 2. Klasse Marchfeld setzte sich der SC Matzen beim SC Markgrafneusiedl mit 3:0 durch. Nach einer intensiven ersten Hälfte ohne Tore war Geduld gefragt, ehe Dominik Leidner nach der Pause den Bann brach. Moritz Wolf erhöhte wenig später mit einem satten Weitschuss, ein spätes Eigentor besiegelte den Auswärtssieg. Co-Trainer Michael Leidner sprach von einem „Arbeitssieg“ gegen einen starken Gegner – verdient, weil Matzen den Kampfwillen über 90 Minuten hochhielt und sich im richtigen Moment eiskalt belohnte.

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Markgrafneusiedl erwischte den besseren Start, suchte früh den Weg nach vorne und fand laut Matzen-Seite mehrere gute Möglichkeiten vor. Die erste Hälfte war geprägt von vielen Zweikämpfen, beide Teams warfen sich rein, zur Pause stand es 0:0. Nach dem Seitenwechsel blieb Matzen ruhig – und traf im richtigen Moment. In Minute 55 stellte Dominik Leidner auf 0:1 und gab dem Spiel aus Sicht der Gäste die nötige Richtung. „Der Treffer ist entstanden durch ein tolles Zusammenspiel“, erklärte Co-Trainer Michael Leidner. Nur zehn Minuten später legte Moritz Wolf nach: Sein schöner Weitschuss zum 0:2 (65.) brachte das wichtige Polster. Markgrafneusiedl versuchte es weiter, doch in der Schlussminute passierte den Hausherren das Missgeschick: Kyrillos Mikhaeil lenkte den Ball unglücklich ins eigene Tor – 0:3, Deckel drauf.
Michael Leidner ordnete den Abend ohne große Ausschmückung ein – auch das passte zur Partie. „Markgrafneusiedl ist sehr gut gestartet, hat mehrere gute Chancen vorgefunden. Die erste Halbzeit war sehr kämpferisch, mit 0:0 ging es in die Pause“, sagte der Co-Trainer. Der Knackpunkt lag für ihn klar nach Wiederbeginn: „Der wichtigste Moment war das 1:0 durch Dominik Leidner.“ Den Treffer beschrieb er kurz und passend: „Der Treffer ist durch ein tolles Zusammenspiel entstanden.“ Was bei Matzen richtig gut funktionierte, fasste er in einem Wort zusammen – und doch war viel drin: „Der Kampfwille.“ Auch den Gegner würdigte er: „Sehr stark.“ Insgesamt also ein Arbeitssieg, der aus Matzner Sicht vor allem über Einsatz, Geduld und den ersten Stich nach der Pause kam.
Nach Wolfs 0:2 hatte Markgrafneusiedl noch eine große Chance, zurück ins Spiel zu finden: Die Hausherren bekamen einen Strafstoß zugesprochen, setzten den Elfer aber daneben. Aus Matzner Sicht war der Keeper ohnehin auf dem Posten – „der wäre wohl auch gehalten worden“, so Leidner. Die Gäste blieben anschließend stabil, standen kompakt und ließen nur wenig zu. Offensiv suchten sie weiter die Entscheidung und bekamen sie in der Nachspielzeit durch das unglückliche Eigentor zum 0:3. Zum Schiedsrichter wollte der Co-Trainer nicht schweigen: „Es gab viele unnötige Gelbe und mehrere harte Fouls. Der Schiedsrichter hätte früher eingreifen müssen.“ Am Ende überwog aber die Freude über drei Auswärtstore und die Null hinten – ein Sieg, der in Runde 27 zusätzlich Selbstvertrauen gibt.