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„Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden“ – SV Gänserndorf blickt trotz engem Kader zuversichtlich nach vorne

SV Gänserndorf

In der 2. Klasse Marchfeld hat SV Gänserndorf die Saison auf Platz acht mit 44 Punkten beendet, und Trainer Thomas Irsigler zieht eine ruhige, aber klare Bilanz. Trotz eines kleinen Kaders und mehrerer verletzungsbedingter Ausfälle sieht der Coach mehr Positives als Negatives. „Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden“, sagt er, auch wenn aus seiner Sicht durchaus noch mehr möglich gewesen wäre.

Ersatzspieler auf der Bank am Spielfeldrand

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Kleiner Kader, ordentliche Ausbeute

Thomas Irsigler macht aus seiner Einschätzung keinen großen Alarmbericht, aber er redet die Dinge auch nicht schön. Der Trainer verweist vor allem auf die personelle Lage, die den Verein in den vergangenen Wochen und Monaten begleitet hat. „Es wären wahrscheinlich mehr Punkte drin gewesen, aber aufgrund unserer Personallage und weil wir mit unserem kleinen Kader immer wieder wichtige Spieler oft wochenlang ersetzen mussten, sind wir mit der Rückrunde eigentlich zufrieden“, sagt er. Das ordnet den achten Platz sauber ein: Für den ganz großen Sprung reichte es nicht, gleichzeitig hat sich der Verein unter schwierigen Voraussetzungen in 28 Spielen im gesicherten Bereich behauptet. Gerade im Unterhaus, wo Ausfälle oft schwerer aufzufangen sind, ist das für einen Kader dieser Größe ein Punkt, den der Trainer klar mitdenkt.

Die Hoffnung liegt auf einer ruhigeren Vorbereitung

Ein wesentlicher Punkt für den Trainer ist deshalb die Hoffnung auf mehr Stabilität zum Start der Vorbereitung. Gegen Ende der Saison hatte SV Gänserndorf mehrere verletzte Spieler zu verkraften, doch Irsigler rechnet damit, dass sich die Lage bald entspannt. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass mit Vorbereitungsbeginn für die neue Saison wieder alle Mann an Bord sind“, sagt er. Gerade für eine Mannschaft mit kleinem Kader ist das keine Nebensache, sondern ein entscheidender Faktor. Wenn mehrere wichtige Spieler über Wochen ersetzt werden müssen, wird jeder Ausfall sofort spürbar. Entsprechend deutlich klingt zwischen den Zeilen auch heraus, dass sich der Trainer von einer vollständigeren Trainingsarbeit und mehr personeller Konstanz einen nächsten Schritt erwartet.

Ein Abgang ist fix, im Umfeld bleibt alles beim Alten

Auf dem Transfermarkt bleibt es bei SV Gänserndorf vorerst ruhig. Fix ist bislang nur ein Abgang: Mario Simperler wechselt in die 1. Klasse. Ansonsten, betont Irsigler, ist der Kader zusammengeblieben. Bei möglichen Neuzugängen gibt es zwar Gespräche, aber noch keine Namen für die Öffentlichkeit. „Wir standen mit mehreren Spielern in Kontakt. Wir werden den einen oder anderen sicherlich für die neue Saison holen, aber noch ist nichts spruchreif“, erklärt der Trainer. Dazu passt auch, dass es im Vereinsumfeld selbst keine Veränderungen gibt. Irsigler bleibt Trainer, der Vorstand bleibt unverändert, und der Verein will sich „im Gesamten weiterentwickeln“, ohne dafür alles umzubauen. Auch das ist ein Signal für Kontinuität, auf die man in Gänserndorf ganz bewusst setzt.

Zusammenhalt als wichtigste Grundlage

Vielleicht am deutlichsten wird die Linie des Trainers dort, wo es um die Mannschaft selbst geht. Einen einzelnen Spieler wollte Irsigler bewusst nicht hervorheben. „Meine Mannschaft ist wirklich charakterlich top. Da ist jeder für den anderen da. Das ist eine richtige Mannschaft“, sagt er. Genau auf diesem Zusammenhalt soll auch die kommende Saison aufbauen. In der Liga rechnet der Trainer wieder mit den „üblichen Verdächtigen“ und nennt Großschweinbarth als „Titelfavorit Nummer eins“. Für SV Gänserndorf geht es damit weniger um laute Ansagen als um einen stabilen Neustart: verletzte Spieler zurückholen, den Kader gezielt ergänzen und die ordentliche Basis aus der vergangenen Saisonhälfte in die neue Runde mitnehmen. Die Richtung ist damit klar, auch wenn noch nicht jeder personelle Schritt fixiert ist.