Im Duell der 2. Klasse Mostviertel musste der SCU Emmersdorf gegen den SV Krummnußbaum eine klare 0:4-Heimniederlage (0:1) hinnehmen. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte kippte die Partie kurz vor der Pause – und nach dem Seitenwechsel nutzten die Gäste ihre Chancen eiskalt. Emmersdorf-Trainer Roland Zimmerl sprach von fehlender Frische und haderte vor allem mit dem späten 0:1 sowie der Einwechslung von Stefan Grossberger, die aus seiner Sicht den Gästen zusätzlichen Schwung brachte.

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Beide Teams tasteten sich lange ab, der Spielfluss war in der Anfangsphase ohne große Vorteile auf einer Seite – genau so sah es auch Roland Zimmerl: "Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen." Umso bitterer traf Emmersdorf der Rückstand in Minute 44, als Pawel Radoslaw Matuszak für Krummnußbaum zum 0:1 einschob. Zimmerl beschrieb die Szene so: "Beim ersten Gegentor gab es eine Unachtsamkeit kurz vor der Pause, unser Verteidiger kam ins Stolpern und konnte nicht mehr rechtzeitig klären." Kurz darauf ging es mit 0:1 in die Kabinen.
Nach Wiederbeginn blieb Krummnußbaum das aktivere Team und legte den zweiten Treffer nach: In der 63. Minute stellte Mahmut Harmanci auf 0:2. Aus Emmersdorfer Sicht kippte die Partie damit endgültig. "Wir waren körperlich und mental nicht bereit für dieses Spiel", sagte Zimmerl offen. Seine Mannschaft fand kaum Entlastung, während die Gäste druckvoll blieben und in der Schlussphase eiskalt erhöhten: Daniel Gruber traf in der 80. Minute zum 0:3, nur eine Minute später legte Matthias Käfer das 0:4 nach. "Das Zweikampfverhalten, die Aggressivität – sie waren einfach frischer."
Als Schlüsselmomente nannte Emmersdorfs Trainer zwei Punkte: "Das unglückliche Gegentor kurz vor der Pause und die Einwechslung von Stefan Grossberger." Gerade der späte Rückstand nagte, weil bis dahin viel ausgeglichen war. Beim 0:2 haderte Zimmerl mit einer Szene vor dem Treffer: "Beim zweiten Gegentor war der Ball zuvor im Out, der Schiedsrichter ließ weiterlaufen und im Zuge dessen haben wir dann das Tor erhalten." Gleichzeitig betonte er Fairness: "Die Schiedsrichterleistung insgesamt war sehr gut."