Der SCU Emmersdorf feiert zum Saisonende einen 3:1-Heimsieg in der 2. Klasse Mostviertel gegen den SV Erlauf. Der SCU Emmersdorf legte früh durch einen Doppelpack von Phillip Kappl vor, ehe Ondrej Gabor für die Gäste verkürzte. Nach der Pause stellte Daniel-Nicolae Vegyinas rasch auf 3:1 – genau jener Moment, den Trainer Roland Zimmerl als entscheidend bezeichnete. Aus seiner Sicht war Emmersdorf über weite Strecken klar tonangebend und holte sich verdient die drei Punkte.

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Emmersdorf erwischte den besseren Start und hatte von Beginn an mehr vom Spiel. Das zahlte sich schnell aus: In Minute 12 traf Phillip Kappl zum 1:0, nur drei Minuten später legte derselbe Mann das 2:0 nach. Der frühe Doppelschlag gab den Hausherren Sicherheit, der Plan des Trainerteams griff. Roland Zimmerl fasste den Auftritt seiner Mannschaft so zusammen: „Bis auf wenige Augenblicke waren wir sehr dominant und wollten den Sieg unbedingt.“ Erlauf steckte dennoch nicht auf und kam in der 34. Minute durch Ondrej Gabor zum 2:1-Anschluss. Mit diesem Spielstand ging es in die Kabinen, die Partie blieb damit offen, auch wenn Emmersdorf viel Kontrolle ausstrahlte und kaum in Hektik geriet.
Aus der Pause heraus fand Emmersdorf sofort wieder den Vorwärtsgang – und genau das entschied das Spiel. In Minute 48 stellte Daniel-Nicolae Vegyinas auf 3:1 und verschaffte seiner Mannschaft das benötigte Polster. „Das 3:1 kurz nach der Pause war der wichtigste Moment“, erklärte Zimmerl, der die entscheidenden Szenen klar vor Augen hatte. Zum 1:0 sagte er: „Das war eine traumhafte Einzelaktion über die Seite mit einem starken Stanglpass zum Abschluss.“ Auch das 2:0 ordnete er ein: „Es war ein langer Ball, bei dem sich der Torwart etwas verschätzt hat – unser Stürmer ist durchgelaufen und hat getroffen.“ Und über den dritten Treffer meinte der Coach: „Kurz nach der Pause das 3:1 mit einer hervorragenden Flanke und einem wunderbaren Abschluss.“ Mit der schnellen Antwort nach Wiederbeginn brachte Emmersdorf das Spiel endgültig auf die eigene Seite.
In seiner Gesamtanalyse rückte Zimmerl die mannschaftliche Geschlossenheit in den Vordergrund. „Heute hat das Kollektiv funktioniert“, sagte der Emmersdorfer Trainer und begründete damit die Stabilität über weite Strecken. Zum Gegner fand er faire Worte, aber auch eine klare Einordnung: „Der Gegner war sehr bemüht, hat aber fast nur mit langen Bällen agiert.“ Diskussionsthemen gab es für ihn nicht: „Da gibt es nichts zu diskutieren.“ Umso größer war die Erleichterung nach dem Schlusspfiff: „Die Freude der Spieler war nach dem Schlusspfiff wahnsinnig groß.“ Und mit Blick auf die nächsten Monate legte Zimmerl noch nach: „Wir konnten die Saison Gott sei Dank positiv abschließen und sind, glaube ich, auf einem guten Weg.“ Emmersdorf nimmt damit einen versöhnlichen Abschluss mit diesem 3:1 mit – und die Zuversicht, darauf im Sommer aufbauen zu können.