In der 2. Klasse Mostviertel beendet der USV Viehdorf die Saison auf Rang zwölf, 14 Punkte stehen am Ende zu Buche. Trainer Jakob Köstler zieht trotz der Platzierung ein verhalten positives Resümee. „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut“, sagt er und erklärt den Weg durch die Spielzeit: „Der Herbst war nach dem Neustart nicht einfach, wir mussten uns erst finden. Das Frühjahr ist dann deutlich besser verlaufen.“ Für die kommende Saison lautet die Ansage klar: „Wir wollen nächstes Jahr mehr erreichen.“

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Aus Köstlers Sicht war der Knackpunkt kein einzelnes Spiel, sondern das Anlaufnehmen nach einem personellen Neustart. „Wir haben uns erst als Mannschaft zusammenfinden müssen“, beschreibt er den Herbst. Das spiegelt sich auch im Verlauf wider: Nach einem kurzen Auf und Ab zu Beginn pendelte sich Viehdorf in der Tabelle ein und blieb ab dem späten Herbst konstant auf Platz zwölf. Sportlich legte die Truppe im Frühjahr zu, ohne dass sich das schon entscheidend in der Tabelle niederschlug. „Das Frühjahr ist deutlich besser verlaufen“, betont Köstler. Der Tenor dahinter: mehr Struktur, mehr Selbstverständnis, aber auch das Bewusstsein, dass noch Arbeit vor ihnen liegt.
Rückenwind für die Planung gibt die personelle Stabilität. „Grundsätzlich soll der Kader so erhalten bleiben“, sagt Köstler und verweist auf eine spürbare Entwicklung innerhalb der Gruppe: „Die Spieler fühlen sich mit dem Verein immer mehr verbunden und wollen im nächsten Jahr noch mehr erreichen als heuer.“ Gleichzeitig bleibt Geduld gefragt, weil Ausfälle den Handlungsspielraum einschränken. „Es gibt verletzte Spieler, die längerfristig ausgefallen sind. Bei ihnen wird es noch dauern, bis sie zurückkehren“, so der Trainer. Für den Sommer bedeutet das: sauber arbeiten, die fitte Achse festigen, die Jungen weiter heranführen – und bereit sein, sobald die Langzeitverletzten wieder einsteigen können.
Im Umfeld stellt Viehdorf die Weichen. „Ich werde ab der kommenden Saison als Co-Trainer in Ardagger arbeiten“, gibt Köstler Einblick in die personelle Neuordnung. Der Übergang soll ruhig und geordnet erfolgen, das Ziel bleibt greifbar formuliert. „Sie werden versuchen, eine bessere Platzierung als heuer einzufahren“, sagt er. „Die Leistung von Ardagger/Neustadtl II im Frühjahr, ungeschlagen geblieben, ist beeindruckend.“