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„Unsere Stärke war die Arbeit gegen den Ball“ – Saric blickt beim SV Leiben zuversichtlich nach vorne

SV Leiben

Nach einer starken Rückserie in der 2. Klasse Mostviertel zieht Trainer Davor Saric ein positives Fazit. Der Coach des SV Leiben erklärt, warum die Arbeit gegen den Ball zum Schlüssel wurde und wie die Mannschaft trotz dreier Abgänge mit viel Rückenwind in die Vorbereitung geht. Rang 7 mit 33 Punkten untermauert die Entwicklung, Saric spricht von einer „Top-Mannschaftsleistung“ im Frühjahr – und von dem Ziel, in der neuen Saison genau dort weiterzumachen, wo die Truppe aufgehört hat.

Fußballspieler holt zum Schuss aus

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Rückblick: Effizienz vorne, Fleiß gegen den Ball

Im Rückblick spart Davor Saric nicht mit Lob für seine Mannschaft – und bleibt trotzdem konkret bei den Gründen stehen. „Die Rückrunde war sehr positiv und sehr erfolgreich. In der Rückrundentabelle haben wir den vierten Platz belegt“, hält der Leiben-Coach fest. Das Winterziel habe gelautet, in der Rückrundentabelle in die Top Fünf zu kommen, „und dieses Ziel ist gelungen“. Was dem SV Leiben den Schub gab, fasst Saric in zwei Punkten zusammen: „Unsere Stärke lag in der Offensive, in der Effizienz. Und was uns den Erfolg wirklich gebracht hat, war die Arbeit gegen den Ball.“ Der Trainer hebt die Geschlossenheit hervor: „Alle haben sehr gut gegen den Ball gearbeitet. Wir haben es jedem Gegner schwer gemacht, gegen uns Punkte zu holen.“ Dass am Ende ein stabiler siebter Platz steht, passt für Saric ins Bild einer Rückrunde, in der die Mannschaft über weite Strecken das aktivere Team war und sich für viel Laufarbeit belohnt hat.

Kader, Sperren und Staff: was sich tut

Ganz ohne Wehmut kommt der Sommer dennoch nicht aus. „Leider gab es insgesamt drei Abgänge“, sagt Saric offen. Besonders schmerzt ihn der Verlust des Topscorers: „Am meisten weh tut, dass Sascha Weiss nach einer starken Rückrunde in die Gebietsliga gewechselt ist.“ Gleichzeitig sendet Leiben ein bewusstes Signal nach außen: „Umso mehr freuen wir uns, dass wir einen Namen an Bord geholt haben, der für Furore sorgen wird.“ Personell bleibt es sonst ruhig: „Verletzte haben wir im Moment keine.“ Ungünstig seien lediglich Sperren: Qendrim Morina und Selajmi Morina fehlen nach Rot, „aber auch das werden wir gut wegstecken“. Im Hintergrund herrscht Kontinuität. „Das Trainerteam mit mir und Alexander Gerlich bleibt. Mit Florian Hubmaier haben wir in der U23 zusätzlich einen Co-Trainer, der im Sommer noch aktiver dabei sein wird“, erklärt Saric.

Junge rücken nach, Routiniers geben Halt – der Blick nach vorn

Inhaltlich will Leiben den eingeschlagenen Weg fortsetzen – mit einem Mix aus aufstrebenden Spielern und verlässlichen Stützen. „Es gibt zwei, drei Namen, die ihr junges Können gezeigt haben“, so Saric. Besonders hebt er Fabian Weiß und Fabian Rameder hervor, die „Richtung Führungsspieler rücken“, ebenso wie Selajmi Morina. Das Fundament bilden die Erfahrenen: „Robert Sivric, Qendrim Morina und unser Kapitän Rene Hollnsteiner halten den Verein zusammen.“ Ein Sonderlob geht an den Schlussmann: „Thomas Schindler hat eine sehr gute Rückrunde gespielt.“ Auch der Vergleich im oberen Bereich ist gezogen: „Am meisten beeindruckt hat mich Ardagger/Neustadtl II, nicht umsonst Meister – und Bischofstetten mit starker Breite.“ Die Stimmung sei rundum positiv: „Wir haben unser Ziel, in der Rückrundentabelle in die Top Fünf zu kommen, erreicht und blicken nach vorne.“ Und die Marschroute steht: „Wir werden uns vor niemandem verstecken und voll angreifen.“