Spielberichte

Frühe Münchendorf-Fehler ebnen Velm den Weg zum klaren 6:0: „Wir waren eigentlich die ganze Zeit feldüberlegen“

SC Münchendorf
FSV Velm

In der 2. Klasse Ost-Mitte hat der SC Münchendorf am Samstag gegen den FSV Velm eine klare 0:6-Heimniederlage einstecken müssen. Für Velm-Trainer Alexander Stiglitz war der Spielverlauf trotz des deutlichen Ergebnisses vor allem durch die frühen Geschenke des Gegners erklärt. Seine Mannschaft sei über weite Strecken feldüberlegen gewesen, habe die Chancen gut genutzt und defensiv bis in die Schlussphase wenig zugelassen.

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Frühe Tore bringen Velm rasch auf Kurs

Velm war vom Start weg in einer guten Position, weil Serkan Ciftci schon in der 2. Minute das 0:1 erzielte. Damit lief die Partie früh in die Richtung der Gäste, auch wenn Stiglitz den Auftritt seiner Mannschaft nicht nur auf die nackte Effizienz reduzierte. „Wir waren eigentlich die ganze Zeit feldüberlegen“, sagte der Trainer nach dem Spiel und machte damit klar, dass er sein Team über weite Strecken als die aktivere Mannschaft gesehen hat. Den entscheidenden Punkt sah er aber vor allem in den Fehlern des Gegners. „Die ersten zwei Tore waren durch Eigenfehler der Abwehrspieler von Münchendorf, und damit war das Spiel eigentlich schon entschieden“, erklärte Stiglitz. Dass Velm diesen Vorteil noch vor der Pause klar ausbaute, passte zu diesem Bild: Ciftci traf in der 30. Minute ein zweites Mal, ehe Finn Harrison nur drei Minuten später auf 0:3 stellte. Spätestens mit diesem Doppelschlag kurz vor der Pause war die Begegnung aus Velmer Sicht sehr deutlich auf Schiene.

Auch nach dem Seitenwechsel bleibt Velm am Drücker

Nach dem Wechsel ließ Velm in der Offensive nicht nach und setzte das Ergebnis konsequent fort. Kevin Grubmüller erhöhte in der 50. Minute auf 0:4, Thomas Petronczki traf in der 63. Minute zum 0:5, und Marcel Ebinger setzte in der 73. Minute mit dem 0:6 den Schlusspunkt. Gerade diese Verteilung der Tore über beide Hälften hinweg unterstrich, dass Velm nicht nur von zwei frühen Geschenken lebte, sondern den Vorsprung auch sauber weiter ausbaute. Stiglitz hob genau das positiv hervor: „Besonders gut funktioniert hat, dass wir einmal sechs Tore geschossen und uns Chancen herausgespielt haben.“ In diesem Satz steckte nicht nur Zufriedenheit über das Resultat, sondern auch der Hinweis darauf, dass Velm den Spielverlauf in seinen Augen kontrollierte und aus den Möglichkeiten Kapital schlug. Das 0:3 zur Pause war bereits klar, nach der Pause machte seine Mannschaft die Sache dann endgültig deutlich.

Kaum etwas zugelassen, aber der Trainer mahnt trotzdem

So klar das Ergebnis am Ende auch ausfiel, Stiglitz sah dennoch Punkte, an denen seine Mannschaft arbeiten muss. Gerade weil Velm diesmal vieles richtig gemacht hat, fiel seine Einordnung recht konkret aus. „Gegen stärkere Gegner müssen wir wieder mehr Intensität an den Platz bringen und weniger Fehler im Aufbau machen“, sagte der Trainer und lenkte den Blick damit bewusst schon über dieses 6:0 hinaus. Dass er trotzdem zufrieden auf den Auftritt zurückblicken konnte, lag vor allem an der Defensivarbeit über weite Strecken. „Bis auf die letzten paar Minuten haben wir nichts zugelassen. Da hat unser Torwart aber zwei-, dreimal super den Ball gehalten“, sagte Stiglitz. Auch rund um die Spielleitung gab es aus seiner Sicht nichts Aufregendes festzuhalten. Strittige Szenen habe es keine gegeben, für den Schiedsrichter sei es „ein einfaches Spiel“ gewesen. Unter dem Strich nahm Velm damit einen klaren Auswärtssieg mit, ohne dass der Trainer den Blick für die nächsten Aufgaben verlor.

2. Klasse Ost-Mitte: Münchendorf : Velm - 0:6 (0:3)

  • 73
    Marcel Ebinger 0:6
  • 63
    Thomas Petronczki 0:5
  • 50
    Kevin Grubmüller 0:4
  • 33
    Finn Harrison 0:3
  • 30
    Serkan Ciftci 0:2
  • 2
    Serkan Ciftci 0:1