In der 2. Klasse Ost-Mitte hat der FC Laxenburg gegen den SV Mitterndorf mit 1:5 verloren. Für die Gäste war es ein Auswärtssieg, den Co-Trainer Jürgen-Peter Jurenitsch vor allem mit der besseren Verwertung erklärte. "Wir haben das Spiel besser ausgenützt, haben unsere Chancen genützt und diesmal zum Glück die Tore gemacht", sagte er nach einer Partie, die offen begann und dann früh in Mitterndorfer Richtung lief.

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Jurenitsch schilderte die Anfangsphase als ausgeglichen. "Das Spiel war anfangs offen für beide Mannschaften", sagte der Co-Trainer, sah den Unterschied aber darin, dass seine Mannschaft aus den Situationen mehr machte. Genau das spiegelte sich auch im Spielstand wider. Benedikt Weber brachte Mitterndorf in der 18. Minute mit 1:0 in Führung und legte in der 33. Minute das 2:0 nach. Laxenburg kam allerdings sofort wieder in die Partie, weil Marcel Walla nur zwei Minuten später auf 1:2 verkürzte. Entscheidend für den weiteren Verlauf war dann, dass die Gäste noch vor der Pause einmal nachlegten. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte traf Marvin Kadlec zum 1:3, mit diesem Polster ging Mitterndorf in die Kabine.
Dass das dritte Tor ein ganz wichtiger Schritt war, sprach Jurenitsch auch offen an. "Die Hoffnung war beim 3:1 doch, dass wir das Spiel für uns entscheiden können. Hätte Laxenburg das 3:2 gemacht, hätte es auch anders ausgehen können", sagte er. Gerade deshalb fiel die zweite Halbzeit aus Sicht der Gäste so wertvoll aus, weil Mitterndorf den Gegner nicht mehr näher herankommen ließ. In der 55. Minute erhöhte Marco Srba auf 1:4, ein Treffer, den der Co-Trainer besonders hervorhob: "Das Tor von Marco Srba war sehr schön." Nur fünf Minuten später machte Weber mit seinem dritten Treffer des Tages das 1:5 und damit seinen Triplepack perfekt. Ab der 75. Minute musste Laxenburg nach der Roten Karte gegen Marcel Walla zudem in Unterzahl weiterspielen, da war die Partie im Ergebnis aber schon klar auf Mitterndorfer Seite.
Am meisten gefiel Jurenitsch, dass seine Mannschaft das auf den Platz brachte, was intern eingefordert worden war. "Die größte Stärke war, dass sie sehr viele Sachen umgesetzt haben, die der Trainer gefordert hat. Sie haben das gemacht, was sie eigentlich können: Fußball spielen", sagte er. Dazu kam aus seiner Sicht auch der nötige Einsatz. "Unsere Mannschaft hat wieder Kampfgeist gezeigt. Sie haben Einsatz gezeigt und den Sieg über die gesamte Spielzeit rübergebracht", meinte der Co-Trainer. Einen weiteren Punkt sprach er ebenfalls an: Auf beiden Seiten kamen junge Spieler zum Einsatz, was ihm sichtbar gefiel. "Es freut mich, dass es Vereine gibt, die sehr viel auf die Jugend setzen", sagte er mit Blick auf beide Mannschaften. Den Gegner erlebte er "wie immer aggressiv" und mit klarer Siegermentalität, zugleich sprach er von einem hitzigen Spiel mit einigen unnötigen Aktionen, war aber froh, "dass sich keiner wirklich wehgetan hat". Auch mit dem Unparteiischen war er einverstanden: "Der Schiedsrichter war top. Die Entscheidungen waren meiner Meinung nach alle korrekt." Viel Zeit zum Zurücklehnen bleibt aus seiner Sicht aber nicht. Verbesserungspotenzial gebe es immer, betonte Jurenitsch, weil sich von Woche zu Woche ändere, wie es den Spielern gehe, wie sie sich von Fouls erholen und wie sehr Beruf und Fußball zusammenpassen. Der 5:1-Erfolg gibt Mitterndorf jedenfalls Schwung, und auch der Hinweis auf den U23-Sieg passte für ihn zum gelungenen Nachmittag.