In der 2. Klasse Ost-Mitte hat FSV Fortuna Mödling das Heimspiel gegen Perchtoldsdorf II nach frühem Rückstand noch mit 3:1 gewonnen. Obwohl die Gäste schon in der 4. Minute vorlegten, blieb Mödling laut Co-Trainer Goran Stanojevic ruhig und bei seinem Plan. „Wir wussten, dass wir die bessere Mannschaft sind und dieses Spiel gewinnen müssen“, sagte er nach einer Partie, die seine Mannschaft noch vor der Pause auf ihre Seite zog.

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Der Nachmittag begann für die Gastgeber zunächst unangenehm. Bereits in der 4. Minute brachte Fabian Frantl Perchtoldsdorf II mit 1:0 in Führung. Für Mödling war das ein früher Dämpfer, doch aus Sicht von Stanojevic änderte das nichts am Plan der eigenen Mannschaft. „Das hat uns nicht aus der Reihe gebracht“, sagte der Co-Trainer und machte klar, dass seine Elf auch nach dem Rückstand wusste, was gefragt war. Die Antwort kam in der 16. Minute durch Dario Jevremovic, der zum 1:1 ausglich. Noch vor der Pause legte Mödling nach: Kevin Grebitschitscher traf in der 38. Minute zum 2:1, mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeit. Als Muhammed Bayram in der 71. Minute auf 3:1 stellte, war der Weg zum Heimsieg endgültig frei.
Für Stanojevic war der Sieg nicht das Ergebnis einer einzelnen Schlüsselszene, sondern einer über weite Strecken geschlossenen Mannschaftsleistung. Einen besonderen Moment wollte er gar nicht herausheben. „Im Großen und Ganzen gab es nichts ganz Besonderes, Ausschlaggebendes“, sagte er. Viel wichtiger war für ihn, dass seine Mannschaft nach dem frühen Rückschlag nicht unruhig wurde und sich an die Vorgaben hielt. „Die Vorgaben vom Trainer waren klar und deutlich, und die Spieler haben das super umgesetzt. Jeder hat gewusst, was zu tun ist“, erklärte er. Genau darin sah er auch die größte Stärke seiner Elf. „Unsere größte Stärke war der Zusammenhalt, die Disziplin, und jeder hat seine Aufgabe erfüllt.“ Aus seiner Sicht war das der Hauptgrund dafür, dass Mödling das Spiel über die volle Distanz kontrollieren und den Rückstand noch in einen klaren 3:1-Erfolg umwandeln konnte.
Trotz des Sieges klang Stanojevic nach dem Schlusspfiff nicht so, als wäre nun alles erledigt. Er sprach vielmehr davon, dass die Mannschaft weiter in Entwicklung sei und noch Luft nach oben habe. „Verbesserungspotenzial gibt es immer. Wir wachsen von Spiel zu Spiel und von Training zu Training“, sagte er. Gleichzeitig fand er auch für den Gegner anerkennende Worte. Perchtoldsdorf II beschrieb er als „junge Truppe“, in der viele sehr junge Spieler standen. „Läuferisch waren sie sehr gut“, meinte der Co-Trainer und ergänzte, dass diese Mannschaft mit mehr Erfahrung noch Potenzial habe. Auch rund um die Spielleitung sah er keinen Anlass für Diskussionen. Strittige Szenen habe es aus seiner Sicht nicht gegeben, und den Unparteiischen lobte er ausdrücklich: „Der Schiedsrichter war auf einem sehr großen Niveau. Er hat tolle Arbeit gemacht.“ Für Mödling blieb am Ende ein Sieg, der zum Selbstbild des Teams passte: Rückstand weggesteckt, am Plan festgehalten und die drei Punkte im eigenen Stadion behalten.