Spielberichte

Das 0:2 in den ersten Sekunden nach der Pause machte es für Laxenburg fast unmöglich

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FC Laxenburg
FSV Fortuna Mödling

In der 2. Klasse Ost-Mitte musste sich FC Laxenburg am Sonntag dem FSV Fortuna Mödling mit 1:5 geschlagen geben. Nach einem 0:1 zur Pause fiel direkt nach Wiederbeginn das 0:2, und genau dort machte Trainer Christian Gruber den Knackpunkt aus. Laxenburg hielt vor der Pause noch ordentlich dagegen, verlor danach aber den Zugriff und hatte gegen einen aus seiner Sicht besseren und formstärkeren Gegner am Ende klar das Nachsehen.

Linienrichter mit Fahne steht an der Seitenauslinie

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Bis zur Pause blieb Laxenburg noch im Spiel

Mit dem frühen 0:1 in der 7. Minute durch Alexander Marjanovic geriet Laxenburg zwar schnell in Rückstand, ganz weg war die Partie in dieser Phase aber noch nicht. Gruber betonte nach dem Spiel, dass seine Mannschaft vor der Pause zumindest im Plan geblieben sei. "Wir haben in der ersten Halbzeit ganz gut mitgehalten und auch taktisch gut dagegen gearbeitet", sagte der Trainer. Dass es trotzdem mit einem 0:1 in die Kabinen ging, machte die Aufgabe natürlich nicht leichter. Trotzdem war das aus Sicht der Gastgeber noch ein Spielstand, mit dem man leben konnte, weil die Partie zu diesem Zeitpunkt noch nicht völlig außer Reichweite war.

Der Bruch kam sofort nach Wiederbeginn

Genau dort setzte Gruber nach dem Schlusspfiff an. Kaum war die zweite Halbzeit angelaufen, erhöhte Mirza Mujkanovic in der 46. Minute auf 0:2, und dieser Treffer wog aus Laxenburger Sicht schwer. "Wenn wir in den ersten Sekunden der zweiten Halbzeit gleich das 0:2 kriegen, dann ist es schon schwer, noch dagegen anzukämpfen", sagte Gruber. Mit dem 0:3 durch Muhammed Bayram in der 64. Minute wurde die Lage dann noch klarer. In der Schlussphase stellte Adrian Friedrich zunächst auf 0:4, ehe Christian Gruber den einzigen Treffer der Gastgeber zum 1:4 erzielte. Den Schlusspunkt setzte wiederum Friedrich mit dem Tor zum 1:5 in der Nachspielzeit.

Viel Selbstkritik und ein klares Lob für den Gegner

Deutlich war danach auch die Analyse des Laxenburg-Trainers. "Prinzipiell hat sicher der letzte Wille gefehlt, noch einmal Gas zu geben", sagte er und schob gleich nach: "Momentan sind wir nicht in der Verfassung, hohe Rückschläge wieder aufzuholen und uns zurückzukämpfen." Besonders hart fiel sein Gesamturteil aus, weil er über das ganze Spiel nur wenig Positives fand. "Maximal die erste Halbzeit, dort waren wir taktisch ein bisschen besser drin und haben zumindest die Sachen umgesetzt, die wir uns vorgenommen haben. Über das ganze Spiel kann man nicht viele Sachen erwähnen, die besser funktioniert haben. Das war insgesamt eine traurige Leistung." Damit legte Gruber den Finger ziemlich klar in die Wunde.

Mödling war präsenter und zog das Spiel durch

Auch über die Stärke der Gäste verlor Gruber nach dem 1:5 keine leeren Worte. "Auf jeden Fall die Präsenz am Ball, auch die Kommunikation", nannte er als größte Unterschiede. Dazu komme, dass Mödling "eindeutig ein schlagkräftiger Gegner geworden ist im Vergleich zu den letzten Jahren" und als Team geschlossen auftrete. "Sie sind giftig, kämpfen, kratzen, und das haben wir nicht annehmen können. Somit gewinnt einfach der Bessere", sagte der Trainer. Für Laxenburg bleibt nach dieser klaren Niederlage damit vor allem die Aufgabe, wieder mehr Präsenz auf den Platz zu bringen und die ordentliche erste Halbzeit künftig länger in ein ganzes Spiel mitzunehmen.

2. Klasse Ost-Mitte: Laxenburg : FSV Fortuna Mödling - 1:5 (0:1)

  • 92
    Adrian Friedrich 1:5
  • 78
    Christian Gruber 1:4
  • 78
    Adrian Friedrich 0:4
  • 64
    Muhammed Bayram 0:3
  • 46
    Mirza Mujkanovic 0:2
  • 7
    Alexander Marjanovic 0:1