Nach dem Duell zwischen ASV Petronell und SG Sarasdorf/Stixneusiedl in der 2. Klasse Ost zieht Mario Kopsa ein schonungsloses Fazit. Das 0:7 steht für einen Abend großer Ernüchterung: „Katastrophale Leistung“, sagt der Petronell-Coach, begründet mit Ausfällen, fehlender Kompaktheit und zu wenig Gegenwehr. Sein nüchternes Resümee: „Schönes Wetter, schlechtes Spiel.“ Aus seiner Sicht blieb seine Elf ohne echte Torchance – und ärgerte sich zusätzlich über einen nicht gegebenen Elfmeter beim Stand von 0:2.

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Kopsa spart nicht mit Selbstkritik: „Wir haben gar keine Torchance gehabt.“ Standards spielten seiner Meinung nach „keine entscheidende Rolle“. Entscheidend war vielmehr, dass Zugriff und Entlastung über weite Strecken fehlten – die Gäste nutzten den Raum und Petronells Nachlässigkeiten konsequent aus.
Die SG legte früh den Grundstein: Lucca Haller traf in der 10. Minute zum 0:1 und in der 13. Minute zum 0:2 und erhöhte noch vor der Pause weiter – in der 33. Minute zum 0:4 sowie in der 40. Minute zum 0:5. Dazwischen stellte Jakub Hoffmann in Minute 24 auf 0:3, zur Halbzeit stand es bereits 0:5. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Sarasdorf/Stixneusiedl tonangebend; Haller schraubte das Ergebnis in der 61. Minute auf 0:6. Den Schlusspunkt setzte Julian Bruna in der 67. Minute zum 0:7. Petronell kam lediglich sporadisch nach vorne – ohne Durchschlagskraft.
Ein möglicher Wendepunkt aus Petroneller Sicht blieb aus: „Beim Stand von zwei zu null hätte es für uns Elfmeter geben müssen; er hat nicht gepfiffen – im Gegenzug haben wir das drei zu null bekommen“, ärgerte sich Kopsa. Auf Nachfrage hob er bei der SG Jakub Hoffmann als besonders auffällig hervor. Der Blick richtet sich nun nach vorn: „Ich hoffe, dass die verletzten Spieler zurückkommen, dass wir wieder komplett sind. Das wäre schon mal positiv für uns.“ Das Arbeitsmotto für die nächsten Wochen ist klar: „Trainieren, trainieren, trainieren.“