Im Duell der 2. Klasse Ost zwischen SV Prellenkirchen und SC Haslau/Ma. E. zog Sektionsleiter Martin Jahoda ein nüchternes Fazit. Aus seiner Sicht fiel die 0:3-Niederlage „etwas zu hoch“ aus, zugleich erkannte er die klare Steigerung der Gastgeber nach dem Seitenwechsel an. Seine Einordnung beschreibt ein Spiel mit geteilten Spielanteilen und prägenden Torhüteraktionen – während Haslau zudem mit Ausfällen zu kämpfen hatte.

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„Zweite Halbzeit Prellenkirchen, erste Halbzeit Haslau“, brachte Jahoda die Verteilung der Spielanteile auf den Punkt. Bis zur Pause fiel kein Tor, zur Halbzeit stand es 0:0. Insgesamt verband er Kritik an der Deutlichkeit des Endergebnisses mit Anerkennung für die klare Steigerung der Hausherren nach dem Seitenwechsel – ein Spiel, das sich erst nach der Pause spürbar in Richtung der Heimelf neigte.
Als prägende Szene blieb Jahoda eine große Haslauer Möglichkeit haften, die am starken Eingreifen des gegnerischen Schlussmanns scheiterte: Der Prellenkirchner Keeper fischte einen wuchtigen Kopfball sehenswert aus dem Eck. Entsprechend nannte Jahoda beide Torhüter als herausragende Akteure dieser Begegnung. Lange dominierte defensive Stabilität – bis die Offensive der Gastgeber nachlegte.
Entscheidend war, was direkt nach dem Wiederanpfiff passierte: „Was aus der Halbzeitpause heraus mit viel Elan und Druck kam.“ In diese Phase hinein geriet Haslau in der 57. Minute mit 0:1 in Rückstand – Torschütze: Francis Enguelle. Mit fortschreitender Spielzeit erhöhte Petru Bugulet in Minute 79 auf 0:2, ehe Rudolf Siegel in der 83. Minute mit dem 0:3 den Schlusspunkt setzte. Die Torfolge spiegelte genau jene Kräfteverschiebung wider, die Jahoda nach dem Seitenwechsel beobachtet hatte.
In der Bewertung des eigenen Auftritts blieb Jahoda konstruktiv: „Verbesserung gibt es immer, aber die taktischen Sachen wurden brav umgesetzt von den Mannschaften.“ Gleichzeitig verwies er auf die Personallage: „Zurzeit haben wir vier bis fünf angeschlagene Spieler und beruflich verhinderte Spieler.“ Vor diesem Hintergrund ordnete er die Partie ein – mit dem Hinweis, dass Haslau vor der Pause seine Phasen hatte, die zweite Halbzeit jedoch den Ausschlag gab.