Im Duell der 2. Klasse Ost setzte sich der SC Edelstal beim SC Margarethen/M. mit 2:1 durch. Nach einer 1:0-Pausenführung brachten die Gäste das Ergebnis trotz späten Anschlusstreffers über die Zeit. Trainer Jürgen Ethofer sprach von einem schweren Spiel auf schwierigen Platzverhältnissen und betonte: 'Es war bis zum Schluss offen, weil wir unsere Chancen nicht konsequent genutzt haben.' Die Treffer erzielten Jakub Petrila, Lukas Garaj und für die Heimischen Dario Jevremovic.

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Edelstal erwischte den besseren Start und ging früh in Führung. Nach 14 Minuten köpfte Jakub Petrila zum 0:1 ein, und zwar nach einer Standardsituation – genau so schilderte es auch Trainer Jürgen Ethofer: 'Zu Beginn das 1:0 aus einer Standardsituation, die ein Spieler von uns mit dem Kopf verwertet hat.' Der frühe Treffer gab zwar Ruhe, aber so richtig ins Rollen kam seine Mannschaft nicht. 'Es war ein schwieriges Spiel. Wir haben leider nicht umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, und die Platzverhältnisse waren relativ schwierig', sagte Ethofer. Immer wieder boten sich Möglichkeiten, das Polster auszubauen, doch Edelstal ließ sie liegen. So blieb es bei der knappen Führung, und mit 0:1 aus Sicht der Heimischen ging es in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Gäste das Heft in der Hand, verpassten aber die frühe Vorentscheidung – ein roter Faden dieses Nachmittags. 'Wir hatten Chancen, die wir nicht konsequent genutzt haben', meinte Ethofer. Erst in Minute 77 traf Lukas Garaj zum 0:2 und stellte die Weichen scheinbar auf Auswärtssieg. Doch Margarethen gab nicht auf: In der 83. Minute verkürzte Dario Jevremovic auf 1:2, und plötzlich war wieder richtig Pfeffer drin. 'Nach dem Anschlusstreffer ist es phasenweise brenzlig geworden', räumte der Edelstal-Coach ein. Seine Mannschaft brachte den knappen Vorsprung schließlich über die Zeit, auch weil sie in den hektischen Momenten nicht völlig die Ordnung verlor. Trotzdem blieb das Gefühl, dass es unnötig spannend geworden war.
In der Analyse blieb Jürgen Ethofer bewusst auf dem Boden. Auf die Frage nach einer besonderen Stärke seines Teams an diesem Tag sagte er nur: 'Nicht wirklich.' Der Respekt für den Gegner war ihm hingegen wichtig: 'Margarethen hat bis zum Schluss nicht aufgegeben, sich immer dagegen gestemmt und es uns phasenweise auch schwierig gemacht.' Strittige Szenen? 'Im Großen und Ganzen nicht', so der Trainer. Als klaren Arbeitsauftrag für die kommenden Wochen nahm er mit: 'Manche Spiele nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.' Der Dreier in der Fremde tut gut – noch wichtiger ist für Ethofer jedoch, die eigenen Hausaufgaben konsequent abzuarbeiten.