In der 18. Runde der 2. Klasse Ost holte der FK Hainburg beim SC Hof am Leithaberge einen 2:1-Auswärtssieg. Trainer Stefan Owesny sprach von einer reifen Leistung und betonte: „Der Sieg ist völlig verdient.“ Hainburg legte früh den Grundstein, hielt nach Hofs Ausgleich sofort dagegen und entschied die enge Partie über Standards. Im Duell mit einem unmittelbaren Konkurrenten setzte seine Mannschaft den Matchplan konsequent um und nahm wichtige Punkte mit.

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Hainburg erwischte den besseren Start und arbeitete von der ersten Minute an sauber gegen den Ball. Stefan Owesny fasste es knackig zusammen: „Wir sind sehr gut in die Partie gestartet und in der ersten Halbzeit klar die bessere Mannschaft gewesen.“ Der Plan ging auf, die Abläufe griffen, und die Gäste ließen Hof lange kaum zur Entfaltung kommen. Nach 22 Minuten stellte Andras Kalina auf 0:1 – laut Owesny fiel die Führung „nach einem Eckball“. Bis zur Pause blieb Hainburg das aktivere Team, das Ergebnis zur Halbzeit lautete 0:1. „Wir hätten meiner Meinung nach sogar höher führen können“, meinte Owesny, der mit der Konsequenz seiner Mannschaft vor dem Seitenwechsel sehr zufrieden war: „Wir haben den Matchplan sehr gut umgesetzt und hatten einige Möglichkeiten das Spiel früh vorzuentscheiden.“
Nach der Pause kam Hof wacher aus der Kabine und suchte vermehrt den Weg über ruhende Bälle. Das passte zur Einschätzung des Hainburg-Coaches: „Hof ist eine sehr zweikampfstarke Mannschaft und bei Standards extrem gefährlich.“ In der 53. Minute fiel der Ausgleich, Peter Sedivy traf zum 1:1 – aus Hainburger Sicht ebenfalls „nach einer Standardsituation“. Der Knackpunkt folgte prompt: „Wichtig war, dass wir nach dem Ausgleich sofort wieder in Führung gegangen sind“, erklärte Owesny. Nur drei Minuten später, in Minute 56, übernahm Dominik Zelipsky vom Punkt die Verantwortung und verwandelte den fälligen Elfmeter zum 1:2. „Das hat uns auf die Siegerstraße gebracht“, sagte der Trainer – und hielt fest: „Alle drei Treffer sind heute aus Standards gefallen.“
Owesny hob die mannschaftliche Geschlossenheit hervor: „Wir haben eine geschlossene und gute Leistung gezeigt, ansonsten kannst du dort nicht gewinnen.“ Auch der Wille machte für ihn den Unterschied: „Ich denke, dass wir den Sieg auch mehr wollten als Hof.“ Gleichzeitig ordnete er den Erfolg ein: „Für uns ist wichtig, dass wir am Boden bleiben und den Fokus immer auf das nächste Spiel legen. Das war ein richtig toller Auswärtssieg gegen einen unmittelbaren Konkurrenten, aber nicht mehr und nicht weniger. Wenn wir am Limit performen, können wir gegen jeden und überall gewinnen.“ Zur Leitung des Unparteiischen meinte er: „Der Schiedsrichter hat eine ordentliche Leistung gezeigt, die gelben Karten waren mir aber teilweise zu hart.“ Besonders wichtig ist ihm das Innenleben seiner Truppe: „Die Mannschaft ist eine richtig tolle Gruppierung, wir sind auf einem sehr guten Weg.“ Der Blick gilt bereits der nächsten Aufgabe: „Das nächste Spiel steht schon vor der Tür – wieder eine schwierige Aufgabe gegen die wohl spielstärkste Mannschaft der Liga.“