Spielberichte

Jürgen Ethofer (Trainer SC Edelstal): "Nach dem 3:2 sofort geantwortet"

SC Edelstal
SC Haslau

Kantersieg in der 2. Klasse Ost: Der SC Edelstal setzte sich zuhause klar mit 8:2 gegen den SC Haslau/Ma. E. durch. Nach einem perfekten Start und einer wilden Phase vor der Pause stellten die Hausherren bereits zur Halbzeit auf 4:2 und ließen danach nichts mehr anbrennen. Trainer Jürgen Ethofer lobte Effizienz und Kollektiv, hob aber vor allem die Reaktion auf den Anschlusstreffer hervor: "Nach dem 3:2 haben wir gleich das 4:2 gemacht – das war der Knackpunkt."

Fußballspieler in grünem Trikot mit einer Grätsche

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Früher Vorsprung, kurze Schwäche – und die richtige Antwort

Edelstal erwischte den besseren Start: Schon in Minute 7 bugsierte Haslaus Jan Jahoda den Ball ins eigene Tor – 1:0. Die Gastgeber blieben am Drücker und legten entschlossen nach. Imre Lesko erhöhte in der 23. Minute auf 2:0, nur kurz darauf stellte Lukas Garaj auf 3:0 (24.). Doch Haslau gab sich nicht her. Angeführt vom Doppeltorschützen Hidajet Llugiqi kamen die Gäste in einer turbulenten Phase vor der Pause binnen weniger Minuten auf 3:2 heran (37., 39.). Genau hier setzte Edelstal das Zeichen, von dem Coach Ethofer später sprach. "Generell hatten wir das Spiel gut unter Kontrolle", sagte er, "dann haben wir die Konzentration verloren und der Gegner kam auf 3:2. Wir sind dann aber wieder wach geworden." Noch vor dem Pausenpfiff stellte Filip Piroha mit dem 4:2 (44.) den Zwei-Tore-Polster her – jener Moment, den Ethofer als spielentscheidend einordnete: "Mit dem 4:2 sind wir mit einem guten Gefühl in die Kabine gegangen."

Lesko schnürt den Dreierpack – Standards und Chancenverwertung sitzen

Nach dem Seitenwechsel spielte Edelstal die Partie konzentriert zu Ende. "In der zweiten Halbzeit haben wir es konsequent weitergespielt und den Sieg in trockene Tücher gebracht", erklärte Ethofer. Wieder war es Imre Lesko, der den Ton angab: Mit Treffern in der 55. und 61. Minute schraubte der Angreifer das Ergebnis auf 6:2 und komplettierte damit seinen Dreierpack. Der Trainer führte das auch auf ruhende Bälle zurück: "Wir hatten ein paar Standardsituationen, die Imre Lesko gut verwertet hat." Einen weiteren Treffer setzte Martin Polnis in Minute 71 zum 7:2. Ethofer gefiel vor allem die Effizienz: "Die Chancenauswertung hat heute gut funktioniert – und auch die Teamleistung." Dass neben Lesko gleich mehrere Edelstaler trafen – Garaj, Piroha und Polnis – unterstrich den breiten Auftritt des Heimteams an diesem Nachmittag.

Respekt für engagierte Gäste, ruhige zweite Hälfte und ein klarer Plan

Trotz des deutlichen Endstands fand der Edelstal-Trainer anerkennende Worte für den Gegner: "Die Leistung des Gegners war sehr engagiert." Haslau blieb vor allem in der Phase vor der Pause gefährlich, ehe Edelstal mit dem 4:2 die Kontrolle zurückholte und nach dem Wiederanpfiff hinten wenig zuließ. Auch zur Spielleitung äußerte sich Ethofer fair: "Der Schiedsrichter war jung und soll viel Erfahrung sammeln. So ein Spiel ist manches Mal schwierig zu leiten, aber im Großen und Ganzen war es in Ordnung." Für Edelstal bleibt nach diesem überzeugenden Heimauftritt vor allem eines hängen: die Mischung aus Kaltschnäuzigkeit und kollektivem Fleiß. Oder, wie Ethofer es zusammenfasste: "Wir haben unsere Chancen diesmal gut genützt und als Team sehr fokussiert agiert – so wollen wir weitermachen."

2. Klasse Ost: Edelstal : Haslau - 8:2 (4:2)

  • 71
    Martin Polnis 7:2
  • 61
    Imre Lesko 6:2
  • 55
    Imre Lesko 5:2
  • 44
    Filip Piroha 4:2
  • 39
    Hidajet Llugiqi 3:2
  • 37
    Hidajet Llugiqi 3:1
  • 24
    Lukas Garaj 3:0
  • 23
    Imre Lesko 2:0
  • 7
    Eigentor durch Jan Jahoda 1:0