Spielberichte

Florin-Vladut Pop schießt Fischamend im Spitzenspiel zum 2:0

ATSV Fischamend
FK Hainburg

Im Topduell der 2. Klasse Ost setzte sich der ATSV Fischamend mit 2:0 gegen den Verfolger FK Hainburg durch. Matchwinner war Florin-Vladut Pop mit einem Doppelpack (20., 65.). Trainer Günther Kastner sprach von einem „Spitzenspiel mit sehr hohem Tempo“ – und davon, dass seine Mannschaft „nach dem 2:0 den Druck abgeworfen und die Partie kontrolliert nach Hause gespielt“ habe. Ein verdienter Sieg, der auf einem starken Start und kühler Effizienz vor dem Tor beruhte.

Zwei Fußballspieler im Zweikampf

Foto von Amr Taha™ auf Unsplash

Vollgasstart und Führung nach Traumkombination

Fischamend erwischte den besseren Beginn und legte die Basis für den Heimsieg schon in der Anfangsphase. Günther Kastner war mit dem Auftakt sichtbar zufrieden: „Es war ein Spitzenspiel mit sehr hohem Tempo. Meine Mannschaft hat sehr gut ins Spiel gefunden.“ Schon nach wenigen Minuten brannte es im Hainburger Strafraum. „Wir hatten gleich nach drei Minuten durch einen Schuss von Lukas Kastner eine große Chance, kurz darauf eine tausendprozentige von Florin-Vladut Pop“, schilderte der Coach. Der Druck zahlte sich in Minute 20 aus: Florin-Vladut Pop stellte auf 1:0. Kastner lobte vor allem die Entstehung: „Das 1:0 war eine Traumkombination über mehrere Stationen: Lukas Kastner verlagert von links auf Luciano Pizzonia, der steckt durch auf Endrit Llugiqi, Stanglpass – und aus kurzer Distanz ist der Ball im Tor.“ Bis zur Pause hatte Fischamend mehr vom Spiel und führte verdient 1:0.

Hainburg kommt kurz – Pop macht den Sack zu

Nach dem Seitenwechsel steigerte sich Hainburg, ohne jedoch dauerhaft entscheidend durchzukommen. „Der Gegner war nach der Halbzeit etwas verbessert, aber wir haben ihre Leistungsträger aus dem Spiel genommen“, erklärte Kastner. Genau in diese Phase fiel der zweite Streich: In der 65. Minute traf erneut Florin-Vladut Pop zum 2:0. Der Trainer beschrieb die Szene so: „Ein weiter Ball über die Verteidigung, Florin-Vladut Pop läuft allein auf den Tormann zu und schiebt souverän ins Eck.“ Mit dem zweiten Treffer war der Weg frei. „Nach dem 2:0 ist ein bisschen Druck abgefallen, dann konnten wir das Spiel locker nach Hause spielen und haben alles kontrolliert“, so Kastner. Auch Nebengeräusche gab es keine: „Es war eine faire Partie, das Schiedsrichter-Trio war sehr gut – da hat es überhaupt nichts zu diskutieren gegeben.“

Wille, Kulisse und ein erfreuliches Comeback

Warum der Tabellenführer im direkten Duell die Oberhand behielt, fasste Kastner klar zusammen: „Die Einsatzbereitschaft, der Wille und vor allem der Glaube, das Spiel für uns zu entscheiden.“ Dazu passte die Unterstützung von den Rängen. Die Stimmung war top, ich würde sagen, es waren 600 bis 700 Zuschauer im Stadion. Ein Zusatz, der ihn besonders freute: „Christoph Blank hat nach einem halben Jahr wieder in der Kampfmannschaft gespielt und sein Comeback gefeiert. Das freut mich besonders, wenn ein Spieler nach so einer langen Verletzungspause wieder am Platz steht.“ Der Abend dauerte am Sportplatz dann auch ein bisschen länger – verständlich nach einem 2:0 im Spitzenspiel.

Ausblick: Nächster Härtetest wartet

Viel Zeit zum Zurücklehnen bleibt dem ATSV aber nicht. „Die nächsten Spiele werden für uns nicht leicht“, blickte Kastner voraus. „Edelstal ist ein sehr schwieriger Gegner, die haben heuer schon gegen Hainburg und gegen Hof gewonnen. Wir haben also eine richtig anspruchsvolle Aufgabe vor der Brust.“ An der eigenen Marschroute ändert das nichts: „Wir schauen wie immer, dass wir das Beste draus machen.“ Nach dem doppelten Schlag von Florin-Vladut Pop und dem kontrollierten Auftritt gegen Hainburg fährt Fischamend mit breiter Brust, aber ohne Übermut in die nächste Runde – wissend, dass es erneut Konsequenz und Geduld brauchen wird.

2. Klasse Ost: Fischamend : Hainburg - 2:0 (1:0)

  • 65
    Florin-Vladut Pop 2:0
  • 20
    Florin-Vladut Pop 1:0