Spielberichte

„Wir sind voller Tatendrang“ – Reinsperger über Lanzendorfs Pläne: Gespräche über Verstärkungen laufen

SC Lanzendorf

Beim 2. Klasse Ost-Schlusslicht SC Lanzendorf herrscht vor dem Saisonfinish nüchterner Realismus, aber auch Aufbruchstimmung. Trainer Peter Reinsperger blickt auf eine von Verletzungen geprägte Spielzeit zurück, in der Lanzendorf nach 23 Partien bei fünf Punkten auf Rang 13 steht. „Die Einstellung der verbliebenen Spieler ist sehr, sehr gut“, betont der Coach. Für das letzte Spiel wird erneut ein Rumpfkader gefordert sein, doch im Hintergrund laufen bereits intensive Gespräche für gezielte Verstärkungen im Sommer.

Spieler schnürt auf der Bank seine Fußballschuhe

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Verletzungspech und ein langer Atem

Der Rückblick von Peter Reinsperger fällt klar aus: Einsatz und Wille passen, die Substanz war zu oft zu dünn. „Es hat auf jeden Fall funktioniert, dass die Mannschaft guten Willen zeigt“, sagt der Trainer, der die Saison zugleich als personellen Drahtseilakt beschreibt. „Wir haben sechs Spieler, die langzeitverletzt sind.“ Zusätzlich seien „zwei, drei“ Akteure zuletzt von einer Sommergrippe betroffen gewesen. Für das finale Saisonspiel kündigt er dennoch an: „Es wird wieder zäh werden, aber wir werden zwölf, 13 Spieler zusammenbekommen und das positiv abwickeln.“ Der Coach bleibt beim Lob für jene, die Woche für Woche durchziehen: „Die Einstellung der verbliebenen Spieler ist sehr, sehr gut.“

Kadergespräche: keine Abgänge, Verlängerungen, Neuzugänge im Blick

Parallel zum Ligaalltag treibt Lanzendorf die Kaderplanung voran – und zwar mit Zuversicht. „Hundertprozentig fix können wir noch nichts sagen, aber es dürften keine Abgänge sein“, erklärt Reinsperger und schiebt nach: „Von den Leistungsträgern gibt es sicherlich keine Abgänge. Im Gegenteil, da gibt es schon den einen oder anderen, der verlängert hat.“ Besonders wichtig: Auf Schlüsselpositionen soll Qualität dazukommen. „Neuzugänge? Die Gespräche laufen auf Hochtouren, und wir sind sehr positiv“, sagt der Trainer. Strukturelle Veränderungen im Betreuerteam seien kein Thema: „Es bleibt so, wie es war.“ Damit liegt der Fokus klar auf gezielten sportlichen Verstärkungen.

Gemischte Stimmung, klare Ziele und Respekt für die Konkurrenz

Die Gefühlslage im Lager der Lanzendorfer ist nachvollziehbar: „Die Stimmung ist gemischt, aber wir sind voller Tatendrang für die neue Saison“, beschreibt Reinsperger den Moment. Das Zielbild ist simpel und bodenständig: „Wir wollen weiter zusammenwachsen und wir wollen uns sportlich weiterentwickeln. Das ist unser großes Ziel.“ Gleichzeitig verteilt der Trainer faire Worte an die Liga-Kollegen: „Was mich sehr überrascht hat, ist die Freundlichkeit von allen Vereinen. Das ist ganz toll.“ Und zum Titelkampf sagt er: „Der Meistertitel geht voll in Ordnung für Fischamend, die waren fast unbezwingbar. Wir wünschen ihnen alles Gute in der ersten Klasse.“