Spielberichte

„Die Rückrunde ist ganz gut gelungen“ – Ethofer sieht Edelstal auf gutem Weg

SC Edelstal

Aufschwung am Ende der Saison: In der 2. Klasse Ost beendete der SC Edelstal die Meisterschaft auf Rang acht und blickt nach einer stärkeren Frühjahrsrunde zuversichtlich nach vorne. Trainer Jürgen Ethofer zieht ein positives Fazit zur Rückserie, spricht von einer guten Stimmung im Team und kündigt behutsame Kaderarbeit an. Gleichzeitig hofft er auf die baldige Rückkehr von Mathias Glock. Beeindruckt haben ihn heuer vor allem Hainburg und der spätere Meister ATSV Fischamend – klare Gradmesser in einer dichten Liga.

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Rückrunde bringt Auftrieb und Zuversicht

Aus Sicht von Trainer Jürgen Ethofer kam der Schub vor allem im Frühjahr. „Die zweite Saisonhälfte ist ganz gut gelungen“, sagt er und verweist darauf, dass seine Mannschaft gegen starke Gegner „gut dagegengehalten“ hat. Vor allem die Ausbeute passte: „Wir haben mehr Punkte gesammelt als in der Herbstsaison.“ Dieser Schritt nach vorne färbte auf die Stimmung ab. „Die Stimmung ist aktuell ganz gut“, betont Ethofer, „durch die Steigerung in der Rückrunde ist die Mannschaft zuversichtlich.“ Der achte Platz unterstreicht das solide Finish, ohne etwas zu beschönigen. Es war kein Feuerwerk, aber es war klar mehr Substanz im Spiel und eine spürbare Stabilität. Über weite Strecken der Frühjahrsrunde hatte Edelstal mehr vom Spiel als noch im Herbst und belohnte sich öfter – genau die Art von Entwicklung, auf der sich aufbauen lässt.

Kaderarbeit läuft – Glock soll zur Vorbereitung zurück sein

Während die Spieler ihre Akkus aufladen, wird im Hintergrund am Kader geschraubt. Ethofer lässt durchblicken, dass sich etwas tun wird: „Es wird daran gearbeitet. Es gibt einige Abgänge und einige Neuzugänge. Aktuell wird daran noch gearbeitet.“ Namen und Details stehen noch nicht im Vordergrund, wichtiger ist die Linie. Ein Baustein für den Sommer ist die Rückkehr eines Leistungsträgers. „Es gibt verletzte Spieler, so wie Mathias Glock. Wir sind zuversichtlich, dass er in die Vorbereitung beziehungsweise nach der Vorbereitung wieder ins Training einsteigen kann.“ Dazu passt die interne Entwicklung, die der Coach hervorhebt: „Das gesamte Team hat sich sportlich sowie menschlich hervorgetan. Es ist immer mehr zu einer Einheit geworden und jeder hat seine Leistung im Training und im Spiel abgerufen.“ Genau diese Basis will Edelstal nun nutzen, um den Kader punktuell zu verstärken, ohne das Gefüge zu gefährden.

Blick nach oben: Hainburg und Fischamend als Maßstab – und ein ruhiger Ausblick

Wenn Ethofer über die stärksten Gegner der Saison spricht, nennt er zwei klare Referenzen. „Am meisten beeindruckt hat mich Hainburg. Viele junge Spieler, eine sehr schlagkräftige Mannschaft – der zweite Tabellenplatz ist ein gutes Ergebnis.“ Ebenso hebt er den Ligakrösus hervor: „Auch Fischamend hat eine sehr schlagkräftige Truppe. Die hatten mehr routinierte Spieler drinnen und sind dann auch verdient aufgestiegen.“ Für Edelstal liefert das eine klare Einordnung der eigenen Lage: Mit Rang acht nach 23 Spielen stimmt die Richtung, der nächste Schritt ist aber nur mit harter Arbeit möglich. Konkrete Zielansagen spart sich der Coach bewusst: „Wir möchten uns von Spiel zu Spiel steigern“, sagt Ethofer auf die Frage nach Saisonzielen – ein nüchterner Schlussakkord. Statt großer Worte zählt jetzt eine gute Vorbereitung. Bleibt die Rückrundenlinie bestehen, kann Edelstal im kommenden Herbst früher am Drücker sein und sich noch öfter belohnen.