Spielberichte

Freistoß öffnet Edelstals Weg zum 3:0 – Ethofer: „Das war spielentscheidend“

SC Lanzendorf
SC Edelstal

In der 2. Klasse Ost musste sich der SC Lanzendorf daheim dem SC Edelstal mit 0:3 geschlagen geben. Bei großer Hitze entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch, ehe ein Freistoß die Partie kippte: Imre Lesko brachte die Gäste in Front, noch vor der Pause erhöhte Filip Piroha, kurz nach dem Wechsel stellte Lukas Garaj auf 0:3. Trainer Jürgen Ethofer sprach von einem spielentscheidenden Standard und einem Auswärtssieg, der „in Ordnung“ gehe.

Fußballspieler mit weißen Stutzen, in die Löcher geschnitten sind

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Hitze, Geduld und ein ruhender Ball: Edelstal stellt vor der Pause die Weichen

Die Anfangsphase gehörte keinem Team allein. Lanzendorf hielt engagiert dagegen, Edelstal suchte mit viel Laufarbeit und einfachen Pässen nach Lösungen. Es blieb lange ein offenes Ringen, auch weil die hohen Temperaturen beiden Seiten zu schaffen machten. In Minute 28 kam die Szene, die das Spiel kippte: ein Freistoß nahe am Sechzehner, Imre Lesko trat an und versenkte zur 0:1-Führung. Dieses 0:1 gab den Gästen Sicherheit. Noch vor der Pause legte Edelstal nach – nach einer Kombination über den Flügel vollendete Filip Piroha sehenswert mit der Ferse zum 0:2 (43.). Mit diesem Polster ging es in die Kabinen, und gleich nach dem Wiederanpfiff schraubte Lukas Garaj in der 49. Minute das Ergebnis auf 0:3. Danach spielte Edelstal die Partie kontrolliert zu Ende und ließ den Hausherren kaum noch Räume, um zurückzukommen.

Ethofer: „Freistoß war spielentscheidend“ – Ball laufen lassen, Chancen erspielt

Jürgen Ethofer ordnete den Nachmittag ohne großes Brimborium ein. „Es war eine sehr fordernde Partie aufgrund der äußeren Bedingungen. Es war schon eine sehr hohe Temperatur“, sagte der Edelstal-Coach. Den Auftakt beschrieb er als ausgeglichen: „Der Gegner hat sich ordentlich ins Zeug gelegt und versucht, das Spiel an sich zu reißen.“ Der Knackpunkt lag für ihn klar beim Standard: „Ausschlaggebend war, dass wir zu einer Freistoßsituation am Sechzehner gekommen sind und diese genutzt haben. Das war spielentscheidend.“ Inhaltlich war er mit der eigenen Linie zufrieden: „Wir haben den Ball gut laufen lassen, wir haben uns einige Chancen herausgespielt.“ Auch das 0:2 passte ins Bild seines Teams: „Wir haben gutes Kombinationsspiel gezeigt“, erklärte Ethofer zu der Aktion über den Flügel, die Piroha mit der Ferse abschloss. Trotz dreier Tore blieb er realistisch: „Leider waren wir nicht so effektiv, aber mit 3:0 ist das in Ordnung.“

Respekt für Lanzendorf – und der Blick nach vorne

Bei aller Freude über drei Auswärtstore fand Ethofer anerkennende Worte für den Gegner. „Die Leistung des Gegners war sehr engagiert. Sie haben gut dagegengehalten“, betonte der Trainer, der seine Mannschaft gleichzeitig für das Verhalten gegen den Ball lobte: „Wir waren auch präsent bei Umschaltsituationen des Gegners.“ Viel Aufhebens machte Ethofer nicht daraus: „Alles in Ordnung“ – ein Satz, der zum insgesamt ruhigen Auftritt seines Teams passte. Nach dem frühen 0:3 im zweiten Durchgang blieb Edelstal geduldig, kontrollierte weite Strecken und brachte den Sieg seriös nach Hause. Erwähnen bzw. bedanken möchte sich Ethofer ebenso für die Leistung des Aushilfstorhüters, an und für sich Feldspieler, Alexander Schmölzer, er ist kurzfristig für Christian Chladek eingesprungen, der beruflich verhindert war. Für die kommenden Wochen bedeutet das Resultat vor allem eines: Selbstvertrauen. 

2. Klasse Ost: Lanzendorf : Edelstal - 0:3 (0:2)

  • 49
    Lukas Garaj 0:3
  • 43
    Filip Piroha 0:2
  • 28
    Imre Lesko 0:1