In der 2. Klasse Ost hat SV Prellenkirchen gegen SC Au/Leithagebirge trotz einer 2:0-Pausenführung noch mit 3:5 verloren. Nach Treffern von Martin Rödler und Petru Bugulet sah es lange nach einem gelungenen Auftritt aus, doch direkt nach dem Seitenwechsel kippte die Partie. Trainer Markus Miletich brachte den Knackpunkt klar auf den Punkt: „Das frühe 2:1 hat das Momentum wieder zum Gegner gebracht.“

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Der Ärger bei SV Prellenkirchen lag nach Schlusspfiff nicht nur im Ergebnis, sondern vor allem darin, dass eine sehr ordentliche erste Hälfte nach der Pause nicht fortgesetzt werden konnte. Markus Miletich war mit dem Beginn seiner Mannschaft ausdrücklich zufrieden und sprach von einem Auftritt, der sich zunächst genau so entwickelte, wie er geplant war. „Wir sind gut in die Partie gestartet, haben unseren Matchplan gut umgesetzt und verdient zur Pause 2:0 geführt“, sagte der Trainer. Die Führung war durch Martin Rödler und Petru Bugulet bereits in der 21. Minute hergestellt worden. Damit hatte sich SV Prellenkirchen eine starke Ausgangsposition erarbeitet und dem Spiel vorerst den eigenen Stempel aufgedrückt.
Genau diese gute Ausgangslage hielt aber nicht lange. Was Markus Miletich besonders ärgerte, war die Phase direkt nach Wiederbeginn. „Wir sind in der zweiten Hälfte leider nicht so gut gestartet und haben die ersten fünfzehn Minuten verschlafen“, sagte er. Abdiwali Mohamed verkürzte in der 50. Minute auf 2:1 und brachte SC Au/Leithagebirge damit zurück in die Partie. Wenig später drehte Stefan Milenkovic mit seinen Treffern in der 55. und 60. Minute das Spiel komplett. Für Miletich war das die entscheidende Passage. „Wenn wir den 2:0-Vorsprung länger halten, wären wir wahrscheinlich als Sieger vom Platz gegangen“, meinte der Trainer. Stattdessen war das Momentum weg, und SV Prellenkirchen musste plötzlich einem Rückstand hinterherlaufen. Dazu kam noch eine weitere Schlüsselszene, als die Hausherren die große Chance auf das 3:3 ungenutzt ließen. „Unser Schütze ist ausgerutscht und hat dann vergeben“, schilderte Miletich den verschossenen Elfmeter, der seiner Mannschaft den Ausgleich hätte bringen können.
Auch nach dem 2:4 durch Bosko Marinkovic in der 71. Minute war die Partie noch nicht endgültig entschieden. SV Prellenkirchen steckte nicht auf und kam durch Marcel Thier in der 82. Minute noch einmal auf 3:4 heran. Damit war die Hoffnung wieder da, und laut Miletich lag in dieser Phase durchaus noch etwas in der Luft. Ein aussichtsreicher Schuss Richtung Kreuzeck wurde nach seinen Worten noch von einem Verteidiger von SC Au/Leithagebirge geklärt, ehe Bosko Marinkovic in der 85. Minute mit dem 5:3 endgültig alles klar machte. Miletich ordnete die Niederlage danach nüchtern ein und wollte sie nicht an Nebensachen festmachen. „Der Gegner war effizienter, kaltschnäuziger und sehr routiniert“, sagte er. Gleichzeitig sprach der Trainer von einem „harten, aber fairen Spiel“ und stellte auch dem Schiedsrichter ein gutes Zeugnis aus. Trotz der Enttäuschung überwog bei ihm daher nicht nur der Frust. „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft trotz allem zufrieden“, sagte Miletich. Nach der spielfreien nächsten Woche will SV Prellenkirchen die Partie gründlich aufarbeiten und dann mit neuem Elan in das nächste Heimspiel gehen.