In der 2. Klasse Ost hat SC Edelstal am Samstag SC Margarethen/M. deutlich mit 6:1 besiegt. Trainer Jürgen Ethofer sah einen Auftritt, in dem seine Mannschaft von Beginn an viel richtig machte, ihre Chancen sauber nutzte und schon vor der Pause auf 3:0 stellte. Vor allem die Szene vor dem ersten Treffer bezeichnete er nach dem Schlusspfiff als den entscheidenden Startschuss.

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Aus Sicht von Ethofer nahm Edelstal die Partie vom Anpfiff weg in die Hand. „Wir hatten das Spiel vom Start weg gut im Griff“, sagte der Trainer, der seiner Mannschaft von Beginn an eine klare Linie attestierte. Ganz so einfach war der Weg zur Führung trotzdem nicht, weil Margarethen zunächst kompakt stand und laut Ethofer „gut verteidigt“ hat. Der Schlüssel lag dann in einer Szene nach einem Corner: Edelstal blieb im Ballbesitz, Jakub Petrila ging dem Ball entschlossen entgegen, behauptete ihn im Strafraum und wurde dabei zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Lukas Garaj in der 14. Minute zum 1:0. „Das 1:0 war mehr oder weniger der Dosenöffner“, sagte Ethofer. Edelstal blieb am Drücker, Özgür Yurtman erhöhte in der 22. Minute auf 2:0 und Imre Lesko stellte in der 35. Minute den 3:0-Pausenstand her.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild für den Edelstal-Coach stimmig. Seine Mannschaft verteidigte konzentriert, schaltete immer wieder schnell um und brachte den Gegner mit diesen Situationen weiter unter Druck. „Danach haben wir uns die Tore in Kontersituationen gut erarbeitet“, erklärte Ethofer, der darin einen wichtigen Punkt dieses klaren Heimsiegs sah. Lukas Garaj legte in der 59. Minute mit seinem zweiten Treffer das 4:0 nach und stellte damit früh die Weichen endgültig auf Sieg. Dass die Partie danach nicht völlig einschlief, lag an Margarethen, das laut Ethofer „bis zum Schluss nicht aufgegeben“ hat. Nikola Rajkovic verkürzte in der 72. Minute auf 4:1. Die Antwort der Gastgeber kam aber spät und deutlich: Imre Lesko traf in der 90. Minute zum 5:1 und setzte in der Nachspielzeit mit dem 6:1 den Schlusspunkt. So wurde aus einer klaren Führung am Ende auch ein Ergebnis, das den Spielverlauf widerspiegelte.
Dass der Sieg so klar ausfiel, erklärte Ethofer nicht mit einem einzelnen Faktor, sondern mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. „Im Großen und Ganzen hat alles gut funktioniert“, sagte der Trainer, der mit allen Mannschaftsteilen zugleich zufrieden war. „Die Defensive ist gut gestanden, hat gut verteidigt, die Offensive hat gut Chancen kreiert und diese dann auch genützt.“ Auch das zentrale Mittelfeld hob er ausdrücklich hervor, weil dort viel Arbeit gegen den Ball geleistet und etliche Umschaltmomente vorbereitet wurden. Den entscheidenden Unterschied zwischen beiden Teams sah Ethofer schließlich vor allem in der Effizienz: „In der Chancenauswertung lag der Unterschied, dass wir unsere Chancen sehr gut genützt haben.“ Zugleich machte er klar, dass auch Margarethen zu Möglichkeiten kam. Gerade deshalb fiel sein Lob für den eigenen Tormann deutlich aus: „Unser Tormann hat sehr gut gehalten. Im Eins-gegen-eins war er wirklich herausragend.“ Damit war für den Edelstal-Coach auch erklärt, warum aus einer überlegenen Leistung ein so klares Resultat wurde.
Neben dem Spielverlauf sprach Ethofer auch die Leitung des Schiedsrichters positiv an. Der Unparteiische habe „alle Situationen gut im Blick und gut im Griff“ gehabt, sagte der Trainer. Vor allem aber blieb beim Edelstal-Coach der Eindruck einer geschlossenen Vorstellung hängen. „Es war eine herausragende Teamleistung gestern. Jeder hat alles gegeben. Jeder hat sich für die Mannschaft aufgeopfert und man hat richtig den Teamgeist gespürt“, lautete sein klares Fazit. Für Edelstal war der 6:1-Erfolg damit nicht nur ein deutlicher Sieg in Runde zwei, sondern aus Sicht des Trainers auch ein Auftritt, der in fast allen Bereichen überzeugend war. Nach zwei Spielen stehen die Edelstaler nun bei drei Punkten, die Art und Weise dieses Heimsiegs dürfte aber fast noch wichtiger gewesen sein als die nackte Zahl.