Spielberichte

„Ein Unentschieden wäre verdient gewesen“ – Edelstal verliert durch Dufeks Treffer in Minute 90

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SV Prellenkirchen
SC Edelstal

In der 2. Klasse Ost setzte sich SV Prellenkirchen gegen SC Edelstal mit 1:0 durch. Ein Treffer von Roman Dufek in der 90. Minute entschied eine enge Partie, die laut Edelstal-Trainer Jürgen Ethofer „auf Augenhöhe“ verlief. Prellenkirchen hatte zwar etwas mehr und die besseren Chancen, Edelstal hielt aber lange dagegen und durfte bis kurz vor Schluss auf einen Punkt hoffen.

Zweikampf zwischen zwei Fußballspielern in Schwarz und Grün

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Lange offen, aber nie leblos

Das 0:0 zur Pause war kein Ausdruck von Langeweile, sondern eher das Ergebnis eines Spiels, in dem sich beide Mannschaften wenig schenkten. Ethofer beschrieb die Partie als „sehr fordernd“, „auf beiden Seiten sehr intensiv geführt“ und insgesamt „ziemlich auf Augenhöhe“. Für den Trainer war es ein Duell, in dem beide Teams gut arbeiteten und sich ihre Möglichkeiten erkämpften. Dass Prellenkirchen nach seiner Einschätzung etwas mehr und auch die besseren Chancen hatte, verschwieg er dabei nicht. Gerade das machte die Leistung seiner Elf aus seiner Sicht ebenso gut, weil Edelstal über weite Strecken dagegenhielt und sich in der Partie festbiss.

Freistoß, Flanke, Dufek – und der bittere Schluss

Entschieden wurde das Spiel erst ganz am Ende, und genau dieser Moment blieb dem Edelstal-Coach natürlich besonders hängen. „Das 1:0 ist in der 90. Minute gefallen. Da haben wir es nicht geschafft, eine Flanke zu unterbinden, und die wurde dann verwertet“, sagte Ethofer. Aus einem kurz abgespielten Freistoß entstand jene Hereingabe, die Roman Dufek zum 1:0 für die Gastgeber nutzte. Viel später hätte dieses Spiel kaum kippen können. Entsprechend bitter war der Gegentreffer für die Gäste. Ethofer sprach von einem „Lucky Punch“ der Heimmannschaft und hielt fest: „Ein Unentschieden wäre schön gewesen und ich denke auch verdient.“

Warum Edelstal vorne zu selten gefährlich wurde

Den Grund für die Niederlage suchte der Trainer aber nicht nur in dieser letzten Szene. „Die Umschaltmomente hätten wir besser nutzen sollen. Offensiv hatten wir leider wenig Durchschlagskraft“, sagte Ethofer. Dazu kam, dass Edelstal nicht ohne Probleme in dieses Spiel gegangen war. „Wir haben mit angeschlagenen Spielern gespielt und sind dadurch vor allem offensiv nicht so ins Laufen gekommen“, erklärte er. Gleichzeitig erkannte er an, dass Prellenkirchen im letzten Drittel etwas schwungvoller war. Die Gastgeber nutzten ihre Umschaltsituationen gut, doch der Edelstaler Tormann konnte diese Chancen immer wieder entschärfen. So blieb die Partie lange offen, auch wenn der letzte Zug zum Tor bei Edelstal fehlte.

Viel Einsatz, fairer Blick und ein klarer Auftrag

Trotz der Niederlage fiel Ethofers Gesamturteil über seine Mannschaft nicht nur negativ aus. „Im Großen und Ganzen bin ich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden, weil sie das Herz auf den Platz gebracht hat“, sagte er. Diskussionen über den Unparteiischen wollte der Trainer gar nicht erst eröffnen, die Schiedsrichterleistung sei „auf beiden Seiten in Ordnung“ gewesen. Nach fünf Runden bleibt Edelstal damit bei vier Punkten, viel Zeit zum Hadern bleibt aber nicht. Schon kommende Woche steht wieder ein Heimspiel an. Dort will die Mannschaft laut Ethofer „kompakt auftreten und Punkte einfahren, um das Fest positiv gestalten zu können“, denn im Anschluss wartet im Verein auch das Oktoberfest.

2. Klasse Ost: Prellenkirchen : Edelstal - 1:0 (0:0)

  • 90
    Roman Dufek 1:0