In der 2. Klasse Ost trennten sich der ASV Petronell und der SC Haslau/Ma. E. mit 0:0. Das Ergebnis passte für Haslau-Trainer Martin Duska exakt zum Spielbild. Er sah eine Partie, die über die gesamte Distanz hart umkämpft war, sich aber meist im Mittelfeld abspielte. Beide Mannschaften standen defensiv gut, ließen nur wenig zu und fanden nach vorne zu selten die saubere Lösung, um aus ihren Ansätzen wirklich Gefahr zu machen.

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Duska musste nach dem Schlusspfiff nicht lange nach einer Überschrift für die 90 Minuten suchen. „Es war über die komplette Distanz sehr umkämpft, viel im Mittelfeld und mit wenig Torchancen. Das war ein klassisches 0:0“, sagte der Haslau-Coach. Genau so entwickelte sich die Partie auch. Keiner der beiden Gegner konnte sich länger festsetzen oder ein klares Übergewicht herstellen. Duska betonte, dass weder Petronell noch seine Mannschaft in irgendeiner Zone wirklich die Kontrolle übernommen hätten. Statt eines offenen Schlagabtauschs sahen die Zuschauer viele Zweikämpfe, viele hohe Bälle und immer wieder Situationen, in denen beide Defensivreihen sofort zur Stelle waren. Dass es zur Pause 0:0 stand, war deshalb keine Überraschung, sondern die logische Folge eines Spiels, das sich früh in diese Richtung bewegt hatte.
Ganz ohne Möglichkeiten blieb die Partie laut Duska zwar nicht, entscheidend war für ihn aber, dass keine Mannschaft ihre wenigen Gelegenheiten sauber zu Ende spielte. Gerade in den ersten zwanzig Minuten hätte sich Haslau aus einigen Situationen mehr erarbeiten können. „Wir hätten die Situationen am Anfang besser fertig spielen müssen“, meinte der Trainer. Statt daraus klare Abschlüsse zu machen, blieb vieles Stückwerk. Auch nach der Pause änderte sich das Bild nur wenig. Duska sprach davon, dass Petronell in der zweiten Hälfte eine gute Chance hatte, seine Elf aber ebenfalls nicht zwingend genug war. „Es waren eher Einzelaktionen, sehr viel hohe Bälle und meist Situationen im Mittelfeld“, fasste er zusammen. Darum blieb es für ihn ein Spiel, in dem beide Mannschaften zwar bemüht waren, aber nie den letzten Schritt zu einem Treffer schafften.
Dass Haslau am Ende zumindest einen Punkt mitnahm, führte Duska vor allem auf die Arbeit gegen den Ball zurück. „Wenn hinten die Null steht, dann hat die Defensive sehr gut funktioniert“, sagte er. Besonders die letzte Linie habe sehr stabil verteidigt und viele Situationen sauber weggeräumt. Gleichzeitig sah er aber auch klar, warum mehr nicht drin war. Im letzten Drittel fehlten ihm Präzision, Mut und die richtige Entscheidung. Mehr Tiefe auf Thomas Kostic oder über Manuel Hanyka hätte sich der Trainer mehrfach gewünscht, doch genau diese sauberen Zuspiele kamen zu selten an. „Wir waren im letzten Drittel, aber auch schon im Mittelfeld, zu unsauber“, erklärte Duska. Damit sprach er den Kern des Abends an: Haslau stand ordentlich, arbeitete gegen den Ball verlässlich, brachte seine Ansätze nach vorne aber nicht so auf den Platz, dass daraus ein Auswärtssieg hätte werden können.
Dass Haslau am Ende zumindest einen Punkt mitnahm, führte Duska vor allem auf die Arbeit gegen den Ball zurück. „Wenn hinten die Null steht, dann hat die Defensive sehr gut funktioniert“, sagte er. Besonders die letzte Linie habe sehr stabil verteidigt und viele Situationen sauber weggeräumt. Auch in der Schlussphase blieb das Spiel eng und umkämpft, ohne dass sich eine Mannschaft den entscheidenden Vorteil verschaffen konnte. Gleichzeitig blieb bei Duska der Eindruck, dass an diesem Tag tatsächlich das erste Tor wohl die Entscheidung gebracht hätte. Viel mehr als der Punkt war in dieser engen Partie nicht zu holen. Der Haslau-Coach richtete den Blick deshalb rasch nach vorne: In Petronell sei es traditionell nie leicht, nun gehe es darum, „wieder in die Spur zu finden“ und nächste Woche vor eigenem Publikum eine bessere Leistung zu zeigen.