In der 2. Klasse Ost hat FK Hainburg das direkte Duell mit SC Au/Leithagebirge mit 3:1 für sich entschieden. Nach der bitteren Niederlage in der Vorwoche zeigte Hainburg laut Trainer Stefan Owesny genau die Reaktion, die er sehen wollte. Vor allem in der ersten Halbzeit hatte seine Mannschaft mehr vom Spiel und legte damit die Basis für einen aus seiner Sicht verdienten Heimsieg.

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Stefan Owesny sah seine Mannschaft von Beginn an mit dem richtigen Zugriff in der Partie. „Ich denke, dass wir vor allem in der ersten Halbzeit das klar bessere Team waren. Wir waren sehr spielbestimmend, sehr griffig in unseren Aktionen und haben den Gegner sehr gut kontrolliert“, sagte der Trainer. Gerade deshalb ärgerte ihn, dass aus dieser Überlegenheit zunächst zu wenig Ertrag heraussprang. Hainburg hatte laut Owesny Möglichkeiten, konnte daraus aber zunächst kein Kapital schlagen. Umso wichtiger war aus seiner Sicht das 1:0 kurz vor der Pause, das Dominik Zelipsky in der 45. Minute erzielte. Owesny bezeichnete diesen Treffer als leistungsgerecht und hob hervor, wie wichtig diese Führung für den weiteren Verlauf war: „Es war natürlich schon wichtig, noch in Führung zu gehen, weil das auch leistungsgerecht und verdient war.“
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie aus Sicht des Hainburger Trainers ausgeglichener. Ganz aus der Hand geben wollten die Gastgeber das Spiel aber nicht, vielmehr gelang ihnen in dieser Phase der Treffer, der zunächst für Ruhe sorgte. Simon Owesny erhöhte in der 59. Minute auf 2:0: „Ein schönes Tor, dass für uns sehr erlösend war.“ Ganz entschieden war die Begegnung damit aber noch nicht, weil Stefan Milenkovic nur wenig später in der 65. Minute auf 2:1 verkürzte. Owesny sprach in diesem Zusammenhang von einem „sehr billigen Anschlusstreffer nach einem Eckball. Solche Aktionen müssen wir konsequenter verteidigen“, der die Gäste noch einmal im Spiel hielt. Erst als Severin Schäfer in der 85. Minute das 3:1 nachlegte, war die Partie endgültig entschieden. „Der Deckel war eigentlich erst dann mit dem 3:1 drauf“, sagte Owesny, der auch meinte, dass Hainburg in der Endphase sogar noch das eine oder andere Tor mehr hätte machen können.
Den entscheidenden Grund für den Heimsieg machte Owesny vor allem in der Art und Weise fest, wie seine Mannschaft in die Zweikämpfe ging. „Ich denke, dass wir im Zweikampfverhalten heute das richtige Zeichen gesetzt haben“, erklärte er. Nach der Niederlage in der Vorwoche sei genau diese Reaktion gefragt gewesen. Hainburg habe sich „richtig in die Partie reingekämpft“, außerdem seien diesmal auch die Wechsel wichtig gewesen. Gleichzeitig sprach der Trainer trotz des Erfolgs auch offen an, wo seine Mannschaft noch zulegen muss. Wegen des teilweise stürmischen Winds sei es spielerisch nicht einfach gewesen, dazu habe man in manchen Aktionen noch eine gewisse Verunsicherung gespürt. „Was das Spielerische betrifft, haben wir auf jeden Fall noch Luft nach oben, aber wir haben heute bewiesen, dass wir auch gegen körperlich robuste Mannschaften bestehen und auch dagegenhalten können.“, sagte Owesny. Dass der Gegner dennoch alles andere als leicht zu bespielen war, stellte er ebenfalls klar. Au sei „eine sehr abgefuchste Mannschaft“ mit erfahrenen und guten Fußballern, weshalb er vor dem Duell von einem Sechs-Punkte-Spiel sprach. Vor dem Anpfiff trennte beide Teams nur zwei Punkte, umso mehr Gewicht hatte dieser Sieg für Hainburg. Viel Zeit zum Zurücklehnen bleibt aber nicht: „Für uns ist wichtig, dass wir im letzten Spiel noch einmal richtig aufs Gas drücken und versuchen, die drei Punkte nach Hainburg zu holen.“ Danach wartet für die Hainburger die Winterpause mit dem guten Gefühl, im Spitzenduell die passende Antwort geliefert zu haben.