In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal setzte der SV Stetteldorf am Wagram mit einem 4:2-Auswärtssieg beim SU Grabern ein Ausrufezeichen. Nach einer starken ersten Hälfte führten die Gäste verdient, mussten kurz nach der Pause den Anschluss hinnehmen, fanden aber schnell die passende Antwort und machten in der Nachspielzeit alles klar. Trainer Jürgen Lederer brachte es auf den Punkt: „Wir waren die dominierende Mannschaft und haben uns mit vier Toren verdient belohnt.“

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Die Partie kippte früh in Richtung der Gäste. In Minute 12 brachte ein unglückliches Eigentor von Dennis Ilagan die Stetteldorfer 1:0 in Front. Die Lederer-Elf blieb das aktivere Team und legte noch vor der Pause nach: In der 34. Minute stellte Florian Hauser mit einem platzierten Abschluss auf 0:2. Mit diesem Vorsprung ging es in die Kabinen. Der Start in Hälfte zwei gehörte dann den Hausherren: Bereits in der 47. Minute verkürzte Manuel Proksch auf 1:2. Stetteldorf schüttelte sich nur kurz und antwortete zur richtigen Zeit – in Minute 61 traf Nikica Zivkovic zum wichtigen 1:3. Grabern gab aber nicht auf und kam durch Sebastian Zwieb in der 83. Minute noch einmal auf 2:3 heran. In der Nachspielzeit setzten die Gäste den Schlusspunkt: Zemri Deari stellte in Minute 90+3 auf 2:4 und sicherte die drei Zähler endgültig.
Jürgen Lederer ordnete den Auswärtssieg klar ein. „Wir waren die dominierende Mannschaft, sind verdient 2:0 in die Halbzeit gegangen. Das erste Tor war etwas glücklich, ein Eigentor von Grabern“, sagte der Stetteldorf-Trainer. Der frühe Dämpfer nach Wiederanpfiff passte ihm gar nicht: „Gleich nach der Pause haben wir den Gegentreffer bekommen, da waren wir noch unkonzentriert und nicht richtig im Spiel.“ Umso wichtiger war für ihn die rasche Antwort seiner Elf: „Das 3:1 war ganz wichtig für uns, damit haben wir die Partie wieder an uns gezogen.“ Insgesamt gefiel ihm die Art und Weise: „Wichtig war, dass wir viele Chancen herausgespielt und mit vier Toren auch etwas Zählbares draus gemacht haben. Wir haben den Ball gut laufen lassen und einige sehr gute Spielzüge im Kurzpassspiel von hinten nach vorne gehabt.“
Auch dem Gegner zollte Lederer Respekt, ohne seine Linie zu verlassen. „Grabern hat viel mit weiten Bällen gespielt und ist so immer wieder ins Spiel gekommen. Das konnten wir mit einer guten Defensivleistung weitgehend verhindern“, erklärte der Coach. Positiv hob er die interne Stimmung und den Schiedsrichter hervor: „Die Stimmung in der Mannschaft war gut, und der Schiedsrichter hat seine Arbeit gut gemacht.“ Besonders freute ihn, dass mehrere Talente Verantwortung übernahmen: „Tadellose Leistungen haben einige unserer jungen Spieler gezeigt, voran Marvin Lassnig, Emil Kiener, Lukas Labschütz und Tobias Friedl.“
Mit dem Auswärtsdreier sammelt Stetteldorf wichtige Punkte für einen ruhigeren Saisonendspurt und hat sich diesmal mit vier Treffern für die eigene Aktivität belohnt.