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„Die Gemeinschaft hat nicht gepasst“ – FC Würnitz zieht nach Rang elf klare Bilanz

FC Würnitz

In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal steht FC Würnitz nach 24 Spielen mit 18 Punkten auf Rang elf. Sektionsleiter Leopold Pusch spricht im Rückblick offen über eine schwierige Frühjahrsphase und spart die Probleme nicht aus. „Im Frühjahr hat nicht viel funktioniert“, sagt er und nennt vor allem die Verlässlichkeit im Kader und den fehlenden Zusammenhalt als Gründe dafür, dass die Mannschaft ihre Leistung zu selten auf den Platz gebracht hat.

Jugendliche Spieler mit Bällen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Klare Worte zum Frühjahr

Leopold Pusch musste nicht lange überlegen, als es um das sportliche Fazit ging. Seine erste Antwort fiel knapp aus, sagte aber viel über die letzten Monate aus: „Im Frühjahr hat nicht viel funktioniert.“ Auf Nachfrage wurde der Sektionsleiter dann noch deutlicher. „Die Spieler waren nicht immer da und die Gemeinschaft hat nicht gepasst. Dadurch haben wir keine Leistung gezeigt“, sagte Pusch. Genau in dieser Aussage steckt auch der Kern der Würnitzer Saison. Es ging für den Verein nicht nur um einzelne Ergebnisse, sondern um eine Mannschaft, die über längere Zeit nicht die Konstanz gefunden hat, die es in dieser Liga braucht. Dass Pusch die Dinge so offen anspricht, zeigt auch, wie nüchtern die Lage intern gesehen wird.

Zwischen deutlichem Ausreißer und vielen Rückschlägen

Ein Blick auf die Zahlen passt zu dieser Einschätzung. FC Würnitz steht nach 24 Spielen bei 18 Punkten auf Platz elf, zwischenzeitlich war die Mannschaft in der Tabelle sogar bis auf Rang 13 zurückgefallen. Auch die letzten Wochen spiegeln die wechselhaften Auftritte deutlich wider. Auf das 1:6 gegen UFC Hanfthal folgte ein 1:2 gegen SV Stetteldorf, danach gelang mit dem 9:1 gegen SU Grabern ein klarer Ausreißer nach oben. Diese Partie konnte aber keine dauerhafte Wende einleiten, denn anschließend setzte es ein 0:6 gegen USC Fallbach und zum Abschluss ein knappes 0:1 gegen SC Enzersfeld/W. Gerade diese Mischung aus einem hohen Sieg und mehreren Niederlagen erklärt, warum Würnitz in der Tabelle nicht entscheidend nach vorne gekommen ist.

Kein Einzelner im Vordergrund, aber Änderungen im Umfeld

Als Pusch auf Spieler angesprochen wurde, die sich in den vergangenen Monaten besonders hervorgetan haben, wollte er bewusst niemanden herausheben. „Menschlich sind ohnehin alle in Ordnung“, sagte er zunächst, ehe er ergänzte: „Lassen wir es bei der Mannschaft.“ Auch das passt zu einem Sommer, in dem beim Verein personell einiges in Bewegung ist. Fix ist bereits eine wichtige Veränderung auf der Trainerbank: Der neue Trainer ist seit drei Wochen im Amt. Dazu kommt ein neuer Vorstand mit einem neuen Obmann. Bei möglichen Zu- und Abgängen hielt sich Pusch noch zurück. „Da ist noch nicht fix oder noch nicht unterschrieben“, sagte er. Positiv aus sportlicher Sicht: Verletzte gibt es derzeit keine.

Neustart, dazu Kindercamp und Sportfest

Während der Verein sportlich an einem Neustart arbeitet, laufen im Hintergrund schon die nächsten Termine. Pusch verwies auf das Trainingscamp für Kinder von 24. bis 28. Juli direkt am Sportplatz in Würnitz. Teilnehmen können Burschen und Mädchen von sechs bis 14 Jahren, trainiert wird täglich jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr, die Anmeldung ist über die Vereinswebsite möglich. Außerdem steht am 15. August das Sportfest am Waldteich auf dem Programm. Geplant ist ein Frühschoppen mit Livemusik und, wie Pusch es beschreibt, „ein ganz einfaches gemütliches Beisammensein den ganzen Tag“. In der Liga selbst haben auf ihn zuletzt vor allem SV Hausleiten und SV Langenzersdorf Eindruck gemacht. „Hausleiten mit der jungen Mannschaft und auch Langenzersdorf haben im Frühjahr gut Fußball gezeigt“, meinte der Sektionsleiter. Für Würnitz ist damit auch klar, wo angesetzt werden muss: erst wieder mehr Verlässlichkeit im Alltag, dann kann sich auch die Tabelle wieder bewegen.