In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal hat SV Langenzersdorf am Freitagabend gegen FC Würnitz mit 10:0 (5:0) gewonnen und damit den dritten Sieg im dritten Spiel eingefahren. Trainer Andreas Fitz sprach danach von einer Partie, die seine Mannschaft von Beginn an im Griff hatte. Für ihn war der klare Heimsieg das Ergebnis eines dominanten Auftritts, vieler Chancen und konsequenten Drucks über die Seiten.

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Langenzersdorf ließ schon in der Anfangsphase keinen Zweifel daran, in welche Richtung der Abend gehen würde. Andreas Fitz sagte nach dem Schlusspfiff: „Wir waren von der ersten Minute an dominant, haben das Spiel im Griff gehabt und probiert, gut Fußball zu spielen.“ Genau so entwickelte sich die Partie auch auf dem Platz. Simon Reisek stellte in der 9. Minute auf 1:0, Thomas Jackel legte nur sechs Minuten später das 2:0 nach. Mit dem 3:0 durch Julien Noel Eggers in Minute 27 war die Begegnung bereits früh deutlich auf Schiene. Kurz vor der Pause erhöhten Julian Küssler in der 41. Minute und noch einmal Reisek in der 45. Minute auf 5:0. Damit war der Unterschied zwischen beiden Mannschaften schon zur Halbzeit klar sichtbar.
Wer nach dem klaren Pausenstand ein Zurückschalten der Gastgeber erwartet hatte, bekam das Gegenteil zu sehen. Direkt nach Wiederbeginn traf Küssler zum 6:0, danach legte derselbe Spieler in der 55. und 56. Minute noch zwei weitere Tore nach und schnürte damit einen Viererpack. Thomas Jackel machte in der 61. Minute das 9:0, Daniel Fitz setzte in Minute 68 den Schlusspunkt. Für den Trainer war aber nicht nur die Zahl der Treffer entscheidend, sondern die Art und Weise. „Ich habe meiner Mannschaft mitgegeben, dass sie sehr kompakt und sehr ballorientiert vorgeht. Das haben sie sehr gut umgesetzt“, sagte Fitz. Dazu passte auch seine klare Einschätzung: „Man hat von der ersten bis zur letzten Minute gesehen, dass wir die Chefs am Platz sind und dass wir da zu Hause sind.“
Wie die Hausherren zu ihren Toren kamen, erklärte Fitz nicht mit einer einzelnen Aktion, sondern mit einem Muster, das er über die gesamte Spielzeit gesehen hat. „Bei uns entsteht meistens über die Seiten sehr viel Druck. In der Mitte haben wir Abnehmer“, sagte der Langenzersdorf-Coach. Dieses Bild zog sich aus seiner Sicht durch die ganze Partie. Gleichzeitig machte er deutlich, dass sogar noch mehr möglich gewesen wäre. „Wenn wir etwas beklagen können, dann, dass wir die eine oder andere Chance noch ausgelassen haben, wobei der gegnerische Tormann auch sehr oft gut gehalten hat.“ Über Würnitz sprach Fitz trotz des deutlichen Ergebnisses respektvoll. Er verwies darauf, dass die Gäste vier oder fünf Ausfälle gehabt hätten und das nicht kompensieren konnten. Umso wichtiger war ihm ein anderer Punkt: „Es war ein Fair-Play-Match.“
Mit dem 10:0 bleibt Langenzersdorf nach drei Runden bei neun Punkten und steht weiter an der Spitze. Fitz wollte den Abend dennoch nicht größer machen als nötig. „Jetzt haben wir Würnitz geschlagen, das ist schon wieder abgehakt, und ab Montag fokussieren wir uns schon wieder auf Hollabrunn“, betonte er. Der Trainer denkt also nicht in großen Schlagzeilen, sondern von Woche zu Woche. Dass ihn die Entwicklung seiner Mannschaft positiv stimmt, machte er trotzdem klar. „Wenn wir so auftreten als Mannschaft, wird es sehr schwer werden, uns zu schlagen“, sagte Fitz. Lob gab es auch für den jungen Schiedsrichter, der die einseitige Partie laut dem Langenzersdorf-Trainer ruhig leitete und „nicht im Mittelpunkt gestanden“ sei. Genau diese Mischung aus Zufriedenheit und Wachsamkeit nahm Fitz nach einem sehr klaren Heimsieg mit.