In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal hat sich SV Stetteldorf am Wagram dem ATSV Hollabrunn mit 1:2 geschlagen geben müssen. Für Hollabrunns Trainer Roland Haider war vor allem die Szene vor dem 0:1 der Knackpunkt: "Der Elfmeter war mehr oder weniger spielentscheidend." Seine Mannschaft fand laut Haider zwar nie wirklich sauber in die Partie, nahm die drei Punkte aber dank einer stabilen Defensive und eines Doppelpacks von Yakubu Shaibu mit.

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Roland Haider machte nach dem Spiel keinen Hehl daraus, dass es aus Sicht seiner Mannschaft kein runder Auftritt war. "Wir haben von Anfang an relativ schwer hineingefunden und sind zu weit weg von den Gegenspielern gestanden", sagte der Hollabrunn-Trainer. Genau damit halfen die Gäste dem Gegner. Stetteldorf kam laut Haider besser in die Partie und zog das eigene Spiel ordentlich auf. "Stetteldorf hat das eigentlich relativ gut gemacht", meinte er. Trotzdem ging Hollabrunn in der 31. Minute in Führung. Yakubu Shaibu traf zum 0:1, und für Haider war vor allem die Szene davor der Wendepunkt des Nachmittags. "Durch den Elfmeter in der ersten Halbzeit ist das Spiel ein bisschen in unsere Richtung gekippt", erklärte er. Mit dieser knappen Führung ging Hollabrunn dann auch in die Pause.
Dass Hollabrunn trotz eines insgesamt schwierigen Spiels auswärts zwei Tore machte und am Ende als Sieger vom Platz ging, führte Haider vor allem auf die Arbeit gegen den Ball zurück. "Eigentlich war die Defensivleistung unsere größte Stärke", sagte er. Seine Mannschaft habe zwar "nicht wirklich ins Spiel gefunden", sei hinten aber "relativ gut gestanden" und habe nicht viele Chancen zugelassen. Die wenigen Möglichkeiten, die Stetteldorf bekam, wurden laut Haider zudem vom eigenen Tormann entschärft. Dazu kam, dass Hollabrunn den zweiten Treffer kurz nach der Pause nachlegte. Wieder war es Yakubu Shaibu, der in der 53. Minute auf 0:2 stellte. Das passte zum Eindruck des Trainers, dass seine Elf spielerisch nicht voll da war, sich aber mit Ordnung und Konsequenz über Wasser hielt.
Ganz erledigt war die Partie damit noch nicht, auch wenn das zweite Tor den Gästen ein wichtiges Polster gab. Haider sprach selbst von einer "wirklichen Kampfpartie" und nicht von einem souveränen Auswärtssieg. Stetteldorf blieb dran und kam in der 90. Minute durch Nikica Zivkovic noch auf 1:2 heran. Am Ergebnis änderte das nichts mehr, aber es passte zu Haiders Einschätzung, dass seine Mannschaft über neunzig Minuten nicht wirklich in ihren Rhythmus fand. Dazu kam, dass er dem Gegner ausdrücklich Respekt zollte. Stetteldorf sei "sehr gut eingestellt" gewesen, sagte er, und Hollabrunn habe die Gastgeber durch die großen Abstände auch spielen lassen. Umso klarer fiel danach seine Forderung an die eigene Mannschaft aus: "Wir müssen endlich einmal Konstanz in die Leistungen reinbringen." Haider erinnerte an die Vorwoche gegen Tabellenführer Langenzersdorf, als seine Elf "ausgezeichnet gespielt" habe. Diesmal sei es hingegen "wieder bescheiden" gewesen. Der Sieg bringt Hollabrunn nach fünf Runden auf sieben Punkte, Stetteldorf hält weiter bei einem Zähler.