In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal hat FC Würnitz am Sonntag gegen SG Obritz / Hadres-M. klar mit 2:7 verloren. Vor allem die Gäste stellten die Partie früh auf ihre Seite und führten schon zur Pause mit 5:0. Trainer Jürgen Lukas Hutterer sprach danach von einer „sehr dominanten“ Vorstellung und hob besonders den frühen Doppelschlag als Grundlage für den klaren Auswärtssieg hervor.

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Was Hutterer mit dieser Dominanz meinte, war vor allem in der ersten Halbzeit deutlich zu sehen. Obritz war sofort im Spiel und kam schon in der 9. Minute durch ein Eigentor von Adam Ryan zum 0:1. Nur vier Minuten später legte Lukas Obermann das 0:2 nach. Genau diese Anfangsphase stellte der Trainer nach dem Spiel in den Mittelpunkt. „Das schnelle 1:0 und danach das 2:0 waren wichtig“, sagte Hutterer, weil seine Mannschaft dadurch vom Start weg Sicherheit bekam. Die Gäste blieben auch danach am Drücker und ließen nicht nach. Anton Weinwurm erhöhte in der 20. Minute auf 0:3 und legte in Minute 28 auch das 0:4 nach. Noch vor dem Seitenwechsel sorgte Ferdinand Weinwurm mit dem 0:5 für einen Pausenstand, der die Kräfteverhältnisse an diesem Nachmittag sehr klar zeigte.
Für den Trainer war schon relativ früh spürbar, dass die Partie in die richtige Richtung lief. Auf die Frage nach dem Moment, in dem das Spiel endgültig kippte, antwortete er: „Nach dem 3:0 würde ich sagen.“ Diese Einschätzung passt gut zum Verlauf, weil Würnitz bis dahin schon deutlich im Rückstand lag und Obritz das Geschehen weiter kontrollierte. Nach der Pause ging es zunächst im selben Stil weiter. In der 58. Minute fiel das 0:6, diesmal durch ein Eigentor von Florian Madlberger. Erst danach kamen die Gastgeber zu ihren Treffern. Alessandro Pnishi verkürzte in der 62. Minute auf 1:6, doch die Gäste antworteten später noch einmal und stellten durch Jaromir Motycka in der 83. Minute auf 1:7. Den letzten Treffer des Spiels erzielte wieder Pnishi, der in der 90. Minute zum 2:7-Endstand traf. Dass Würnitz am Ende zweimal anschreiben konnte, änderte aus Sicht der Gäste nichts mehr am klaren Gesamtbild.
So zufrieden Hutterer mit dem deutlichen Sieg auch war, ganz ohne kritischen Blick wollte er die Leistung nicht stehen lassen. Als größte Stärke seiner Mannschaft nannte er „die Stabilität und den Teamgeist“, zwei Punkte, die sich für ihn über die gesamte Partie gezogen haben. Gleichzeitig sprach er auch an, wo noch Verbesserung möglich ist. „Wir müssen gewisse Aktionen auch bei einem höheren Spielstand fertig spielen“, sagte der Trainer und machte damit klar, dass er trotz sieben Tore noch Potenzial sieht. Den Gegner erlebte er „ausbaufähig, aber trotzdem kämpferisch“, zur Spielleitung meinte er: „Es gab eigentlich keine strittigen Szenen, und der Schiedsrichter war sehr unauffällig und angenehm.“ Unter dem Strich stehen für Obritz drei Punkte, dazu Tabellenplatz zwei. Viel Zeit zum Zurücklehnen gibt es aber nicht, denn für die Gäste gilt schon jetzt: voller Fokus auf die nächste Partie.