In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal hat sich die SG Korneuburg/Stetten II am Sonntag bei FC Würnitz mit 3:0 durchgesetzt. Trainer Stefan Molzer sah über die gesamten 90 Minuten ein dominantes Auswärtsspiel seiner Mannschaft, die gegen einen tief stehenden Gegner viel Geduld brauchte. Genau diese Ruhe und das frühe 1:0 waren für ihn die Basis dafür, dass am Ende ein klarer und ungefährdeter Sieg stand.

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Molzer machte nach dem Schlusspfiff vor allem eines deutlich: Seine Mannschaft wollte das Spiel von Beginn an kontrollieren und nicht hektisch werden. „Wir haben neunzig Minuten das Spiel dominiert, haben versucht, Fußball zu spielen und so viele Tore wie möglich zu erzielen“, sagte der Trainer. Dass das nicht von Anfang an leicht war, lag aus seiner Sicht vor allem an den Gastgebern, die sehr tief standen und wenig Raum anboten. Genau deshalb hob er das geduldige Spiel seiner Elf besonders hervor. Korneuburg/Stetten II ließ den Ball laufen, suchte immer wieder die freie Lücke und blieb dabei ruhig. In der 18. Minute fiel dann das 0:1 durch Fabian Schweinberger, und dieser Treffer war für Molzer der erste große Schritt in die richtige Richtung. „Das Wichtigste war sicher das 1:0. Je länger es 0:0 steht, umso schwieriger wird es, weil dann alles Kopfsache wird“, erklärte er.
Mit der Führung im Rücken blieb die SG weiter das aktivere Team und ließ sich laut Molzer auch nicht aus dem Konzept bringen. „Mit dem 1:0 sind wir dann am Drücker geblieben, haben weiter den Ball laufen lassen und versucht, das Spiel vernünftig zu Ende zu bringen“, sagte er. Noch vor der Pause legten die Gäste nach und erhöhten in der 38. Minute durch Sefa Aydemir auf 2:0, womit es auch in die Halbzeit ging. Molzer ordnete den Treffer als klare Elfmetersituation ein: „Der gegnerische Spieler ist viel zu spät gekommen. Da gibt es, glaube ich, keine Diskussionen.“ Auch nach dem Seitenwechsel sah der Trainer seine Mannschaft klar überlegen. Würnitz kam nach seiner Einschätzung kaum zu nennenswerten Offensivaktionen, weil sich die Heimelf fast ausschließlich auf das Verteidigen verlegte. In der 69. Minute machte Skender Beqiri mit dem 3:0 endgültig alles klar. Molzer beschrieb den Treffer als Weitschuss und fügte an, dass er solche Abschlüsse gerne noch öfter sehen würde.
Neben dem klaren Ergebnis sprach Molzer auch die Art des Spiels an. Er bezeichnete die Begegnung als sehr fair und sah keinerlei Aufreger. „Es gab nichts. Wie gesagt, es war eine sehr faire Partie“, hielt der Trainer fest. Zugleich zollte er Würnitz Respekt, weil die Gastgeber trotz personeller Probleme mit viel Einsatz verteidigten und es seiner Mannschaft nicht leicht machten, den Riegel zu knacken. „Sie haben sehr gut verteidigt“, sagte Molzer, stellte aber ebenso klar, dass seine Elf kaum etwas zuließ: „Chancen haben sie nicht wirklich gehabt.“ Am Ende stand damit ein Sieg, der aus Sicht des Trainers vor allem auf Geduld, Kontrolle und Konsequenz nach dem ersten Treffer aufbaute. Oder wie er selbst nüchtern zusammenfasste: „Am Ende stehen drei Punkte, und das war das Wichtigste heute.“ Für Korneuburg/Stetten II ist dieses 3:0 damit nicht nur ein sauberer Auswärtssieg, sondern auch ein Auftritt, der zeigt, wie man ein Spiel gegen einen tief stehenden Gegner ruhig und konzentriert herunterspielt.