In der 2. Klasse Steinfeld feierte der SC Lanzenkirchen bei der SG Ortmann/Oed-Waldegg II einen klaren 5:1-Auswärtssieg. Schon in Minute 1 lag Lanzenkirchen voran, zur Pause stand es 4:1. Nach dem Seitenwechsel hielten die Gastgeber kompakter, doch der Favorit legte rasch nach und brachte den Erfolg sicher heim. Sportchef Gerhard Deibl sprach von einer starken ersten Hälfte und hob das Kollektiv sowie die große Auswärts-Unterstützung hervor.

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Das Drehbuch passte aus Lanzenkirchener Sicht von der ersten Sekunde an. „Wir sind von Beginn an druckvoll gestartet“, fasste Gerhard Deibl den Start zusammen. Schon nach der Auftaktminute zappelte der Ball im Netz: Maximilian Hanisch traf zum 0:1 (1.). Deibl schilderte die Entstehung knapp und deutlich: „Wir haben einen Einwurf erzwungen, sauber aufgebaut und mit einem scharfen Pass an die zweite Stange das 1:0 gemacht.“ Der SC blieb am Drücker und legte eiskalt nach: Michael Wolfsgruber erhöhte auf 0:2 (13.), ehe Hanisch mit seinem zweiten Treffer das 0:3 besorgte (27.). Nur zwei Minuten später stellte Aleksandar Stojiljkovic mit dem 0:4 (29.) die Weichen endgültig. „Die Grundeinstellung und das ganze Kollektiv haben dazu geführt, dass wir in der ersten Halbzeit spielerisch sehr bestimmend waren“, sagte Deibl zufrieden.
Ganz ohne Lebenszeichen blieb die Heimelf nicht: Nils Berger verkürzte noch vor der Pause auf 1:4 (37.), mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabinen. Gleich nach Wiederbeginn sorgte Lanzenkirchen aber wieder für klare Verhältnisse, als Wolfsgruber zum 1:5 traf (47.). Danach blieb es beim deutlichen Auswärtssieg. Deibl wollte den Gegner dennoch nicht kleinreden: „Ortmann hat beherzt dagegengehalten und sich speziell nach der Pause erfangen, da haben sie uns den Raum eng gemacht.“
In seiner Analyse blieb Deibl konsequent beim großen Ganzen. „Die Grundeinstellung und das ganze Kollektiv haben es heute ausgemacht“, betonte der Sportchef und verwies erneut auf die starke erste Hälfte, in der Lanzenkirchen das Spiel kontrollierte und sich früh belohnte. Einen besonderen Dank richtete er an die Auswärtsbegleitung: „Ganz besonders der zwölfte Mann: Unsere Zuschauer waren sehr stark vertreten. Zwischen hundert und hundertzwanzig Lanzenkirchener waren mit und haben unser junges Team tatkräftig unterstützt.“ Mit diesem Rückenwind und der klaren Leistung in Ortmann soll der Schwung nun mitgenommen werden.