In der 2. Klasse Steinfeld setzte sich der SC Lanzenkirchen mit 2:0 gegen den ESV HW Wr. Neustadt durch. Nach starker Anfangsphase trafen Sandro Mikic und Aleksandar Stojiljkovic vor der Pause, danach brachte Lanzenkirchen den Vorsprung kontrolliert über die Zeit. Sportlicher Leiter Gerhard Deibl sprach von Überlegenheit über 90 Minuten und hob den geschlossenen Auftritt seiner Mannschaft hervor. Für die äußerst solide Leistung gab es am Ende verdiente drei Punkte ohne Gegentor.

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Von Beginn an setzte Lanzenkirchen den Ton. Die Hausherren hatten mehr vom Spiel, kamen über ruhige Ballpassagen ins letzte Drittel und blieben im Sechzehner hartnäckig. Gerhard Deibl brachte es auf den Punkt: „Wir haben von Anfang an das Heft in die Hand genommen und spielerisch sehr gut nach vorne gespielt.“ ESV HW Wr. Neustadt wehrte sich ordentlich, doch der Druck der Heimischen zahlte sich in Minute 32 aus. Nach einem Gewühl im Strafraum war Sandro Mikic zur Stelle und stellte auf 1:0. „Der entscheidende Moment war das erste Tor. Im Sechzehner war ein Gestocher, und Sandro Mikic hat den Ball verwertet“, erklärte Deibl zum Führungstreffer, der der Partie endgültig die gewünschte Richtung gab.
Lanzenkirchen blieb auch nach dem 1:0 am Drücker. Die Gastgeber ließen den Gegner nicht zur Ruhe kommen und erhöhten noch vor dem Seitenwechsel. In der 42. Minute stand Aleksandar Stojiljkovic richtig und schob zum 2:0 ein – ein Treffer zum perfekten Zeitpunkt, der die Halbzeitführung absicherte. „Über kurz oder lang haben wir das Tor gemacht und kurz vor der Pause noch eins draufgesetzt“, sagte Deibl. Aus seiner Sicht war der Eindruck eindeutig: „Eigentlich waren wir zu jedem Zeitpunkt überlegen.“ Woran das lag, machte er fest: „Wir sind geschlossen aufgetreten und haben zielstrebig nach vorne gespielt.“ Mit dem 2:0 zur Pause hatte Lanzenkirchen die Partie klar unter Kontrolle und konnte den zweiten Abschnitt mit der nötigen Ruhe angehen.
Nach dem Wechsel kam ESV HW Wr. Neustadt besser ins Spiel, ohne die Partie zu drehen. „Der Gegner war sehr bemüht, ist in der Anfangsphase tief gestanden und hat dann in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel gefunden“, ordnete Deibl ein. Lanzenkirchen hielt dagegen, ließ hinten wenig zu und verwaltete den Vorsprung konsequent. In der Schlussphase hatten die Gäste noch eine Top-Chance, doch der Torhüter der Hausherren parierte – das zu null blieb stehen. Deibl sah dabei einen geschlossenen Auftritt seiner Mannschaft. Beim Blick nach vorne blieb er bodenständig: „Wir arbeiten von Spiel zu Spiel und entwickeln uns stetig weiter.“ In der Tabelle mischt Lanzenkirchen weiter vorne mit. Der 2:0-Heimsieg passt zum Anspruch, im Spitzenfeld der Liga dranzubleiben.