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„Wir konnten das Überzahlspiel nicht nutzen“ – Lanzenkirchen holt gegen Admira noch ein 2:2

Lanzenkirchen
Admira Wr. N.

In der 2. Klasse Steinfeld hat SC Lanzenkirchen gegen SV Admira Wr. Neustadt nach frühem 0:2-Rückstand noch ein 2:2 geholt. Die Gastgeber lagen schon nach zwölf Minuten klar hinten, fanden danach aber besser hinein und kamen erst in der 88. Minute zum Ausgleich. Sportlicher Leiter Gerhard Deibl benannte den Knackpunkt nach dem Spiel klar: „Wir konnten das Überzahlspiel nicht nutzen.“

Nahaufnahme Fußballschuhe und blaue Stutzen

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Nach zwölf Minuten stand es schon 0:2

Der Start in die Partie hatte es aus Sicht der Lanzenkirchner in sich. Deibl sprach von einer „turbulenten Anfangsphase“, und genau so entwickelte sich das Spiel auch. In der 10. Minute brachte Matija Boskovic die Gäste in Führung, nachdem Lanzenkirchen im eigenen Aufbau den Ball verloren hatte. Deibl schilderte die Szene so: „Admira konnte schnell umschalten, den Ball auf die zweite Stange bringen und dann das Tor machen.“ Nur zwei Minuten später legte Nikola Frljuzec mit einem Weitschuss zum 0:2 nach. Auch da sah der Sportliche Leiter den eigenen Anteil: Der Schuss sei unterschätzt worden und „mit einem Effekt dann ins Eck gefahren“.

Der Anschluss hielt die Partie offen

Entscheidend aus Sicht der Gastgeber war, dass die Antwort nicht lange auf sich warten ließ. Schon in der 16. Minute kam Lanzenkirchen durch Baran Tiskaya per Elfmeter auf 1:2 heran. Deibl beschrieb den Angriff vor dem Strafstoß als gute Aktion über die Mitte bis in den Sechzehner hinein. Vor allem aber betonte er, wie wichtig dieser Treffer für den weiteren Verlauf war: „Der Anschlusstreffer ist unmittelbar danach gefallen, Gott sei Dank. Wir konnten das Spiel offen halten.“ Danach bekam Lanzenkirchen die Partie laut Deibl „wieder in die Hand“. Im Ballbesitz sah er seine Mannschaft ordentlich agieren, auch der Spielaufbau bis rund 20 oder 25 Meter vor das Tor habe gepasst. Zur Pause führte Admira trotzdem mit 2:1.

Überzahl brachte viel Ballbesitz, aber zu wenig Gefahr

Nach dem Seitenwechsel spielte Lanzenkirchen in Überzahl. Deibl sagte offen, dass seine Mannschaft danach zwar mehr vom Spiel hatte, daraus aber zu wenig machte: „Wir haben in Überzahl gespielt, wir hatten mehr Ballbesitz, aber wir konnten keine nennenswerten Chancen kreieren.“ Genau darin sah er auch den Hauptgrund, warum Lanzenkirchen lange dem Ausgleich hinterherlief. „Wir konnten das Überzahlspiel nicht nutzen und die entscheidenden Situationen auch nicht richtig fertig spielen“, sagte er. Erst spät belohnte sich der SC dann doch noch, als Kevin Senft in der 88. Minute das 2:2 erzielte.

Heger hält den Punkt fest, Deibl nimmt das Remis mit

Dass am Ende tatsächlich ein Punkt auf der Habenseite blieb, lag aus Sicht von Deibl aber nicht nur am späten Ausgleich. Er hob nach Schlusspfiff ausdrücklich auch Torhüter Felix Heger hervor. Trotz Unterzahl kam Admira in der Schlussphase noch zu guten Möglichkeiten, und Deibl machte keinen Hehl daraus, wer das Remis absicherte: „Admira hat trotzdem noch Top-Chancen gehabt, und unser Tormann Felix Heger hat uns das 2:2 eigentlich gerettet.“ Darum fiel auch sein Gesamtfazit entsprechend nüchtern, aber zufrieden aus. „Wir sind mit dem Unentschieden eigentlich zufrieden“, sagte der Sportliche Leiter. Nach drei Runden hält Lanzenkirchen damit bei fünf Punkten und bleibt in der Spitzengruppe dran, während Admira vorne dabei bleibt.

2. Klasse Steinfeld: Lanzenkirchen : Admira Wr. N. - 2:2 (1:2)

  • 88
    Kevin Senft 2:2
  • 16
    Baran Tiskaya 1:2
  • 12
    Nikola Frljuzec 0:2
  • 10
    Matija Boskovic 0:1