Spielberichte

Bauer nach starker Rückrunde: "Die Reserve greift nächstes Jahr nach dem Meistertitel"

TSV Irnfritz

In der 2. Klasse Thayatal beendet der TSV Irnfritz eine überzeugende Rückrunde und die Saison insgesamt als Fünfter mit 59 Punkten. Trainer Peter Bauer zieht ein klares Fazit: stabiler als im Herbst, viele Siege, wenig Ausrutscher – einzig das unglückliche Finish am letzten Spieltag gegen Geras tat weh. Während die Kampfmannschaft durchschnauft, richtet Bauer den Blick gleich nach vorne: Die Reserve hat Großes vor und peilt kommende Saison den Titel an.

Zweikampf zwischen Spielern in Rot und Weiß-Blau - Ball in der Luft

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Stabile Rückrunde, ein bitterer letzter Spieltag

Peter Bauer musste nicht lange überlegen, als er nach seinem Rückblick gefragt wurde. „Grundsätzlich ziehe ich ein sehr positives Fazit über die Rückrunde. Wir hatten 15 Spiele, 11 Siege, zwei Unentschieden und nur zwei Niederlagen“, sagt der Irnfritz-Coach. Entscheidend war für ihn, dass seine Elf nach dem Winter erwachsener auftrat: „Wir waren um einiges stabiler als in der Hinrunde und haben uns durch kleinere Rückschläge nicht mehr aus dem Tritt bringen lassen.“ Eine Pleite, „auch in der Höhe verdient“, nahm er sportlich – die Niederlage am letzten Spieltag gegen Geras hingegen „schmerzt, weil sie vom Spielverlauf her sehr unglücklich war“. Unterm Strich bleibt für Bauer dennoch: „Eine sehr positive Rückrunde – bei der Reserve genauso wie bei der Kampfmannschaft.“

Durchschnaufen, neu laden – und mit Plan in den Sommer

Nach intensiven Monaten ist die Stimmung rund um Irnfritz gelöst. „Die Stimmung ist derzeit gut, aber jetzt freuen sich alle auf einen Monat fußballfreie Zeit. Jeder kann abschalten, Zeit für andere Dinge und das Privatleben finden“, erklärt Bauer. Sportlich wird der Blick rasch wieder nach vorne gehen: „Mitte Juli geht die Sommervorbereitung los.“ Am Kader wird dabei behutsam gearbeitet: „Bisher gab es einen Neuzugang, Abgänge haben wir keine. Mit einigen Spielern sind wir noch im Gespräch, da könnte sich in den nächsten Tagen etwas ergeben.“ Positiv meldet der Coach auch von der medizinischen Front: „Gott sei Dank haben wir derzeit keine schwereren Verletzungen.“ Und am Staff wird nicht gerüttelt: „Im Betreuerteam sind keine Änderungen notwendig. Das Team arbeitet sehr gut und das Umfeld ist für die Zukunft gut aufgestellt.“

Reserve als Zugpferd, Mannschaft über Einzelne – und ein klarer Maßstab

Besonders stolz ist Bauer auf die zweite Garnitur. „Ich möchte unserer Reservemannschaft gratulieren: 14 Siege in 15 Spielen, viele davon deutlich. Wir haben einige junge Spieler eingebaut, das hat sehr gut funktioniert“, erzählt er. Daraus leitet er einen knallklaren Auftrag ab: „Nächste Saison ist in der Reserve das Ziel ganz klar der Meistertitel.“ Einzelne herausheben will er trotz guter Leistungen nicht: „Über einzelne Spieler rede ich öffentlich nicht gern – es zählt die Mannschaft als Ganzes.“ Als Messlatte für die Kampfmannschaft nennt Bauer den frischgebackenen Aufsteiger: „Über die ganze Saison war Manhartsberg die beste Mannschaft und der verdiente Aufsteiger in die Erste Klasse.“ Mit Rang fünf und 59 Punkten hat Irnfritz eine solide Basis gelegt; jetzt heißt es für Bauer und sein Team: Pause nützen, im Juli anziehen – und die Linie aus dem Frühjahr in die neue Saison mitnehmen.