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SVU Langau zwischen Auf und Ab: "Wir hoffen, dass die Verletzten im Herbst zurückkommen"

SVU Langau

Der 2. Klasse Thayatal-Siebte SVU Langau hat die abgelaufene Spielzeit mit 53 Punkten beendet – und mit gemischten Gefühlen. Sektionsleiter Patrick Reiß spricht offen von einem "großen Auf und Ab", ausgelöst vor allem durch viele verletzungsbedingte Ausfälle. Transfers stehen keine an, im Verein herrscht dennoch gute Stimmung. Wir ordnen den Verlauf, erklären die Schwankungen und blicken mit Reiß auf einen Herbst, in dem vor allem die Rückkehrer den Unterschied machen sollen.

Gelber Fußball im Tornetz

Foto von Joshua Hoehne auf Unsplash

Ein Saisonverlauf mit Wellen

Langaus Liga-Kurve erzählt die Geschichte dieser Spielzeit ohne viele Worte. Nach einem schwierigen Start im hinteren Drittel arbeitete sich die Mannschaft rasch nach oben, pendelte zwischendurch um die Top fünf und stand rund um die Runden 19 bis 21 sogar auf Platz drei. Danach ging es wieder leicht rückwärts, am Schluss blieb Rang sieben stehen – respektabel, aber eben nicht das Maximum dessen, was phasenweise möglich schien. Patrick Reiß bringt es nüchtern auf den Punkt: "Die Saison war ein großes Auf und Ab – tolle Leistungen und dann wieder grottenschlechte." In diesen wenigen Sätzen steckt das, was die Trendlinie zeigt: starke Läufe, kurze Dellen und am Ende das Gefühl, dass Kleinigkeiten über zwei, drei zusätzliche Plätze entschieden haben.

Verletzungen und Kader: Kontinuität statt Umbruch

Die Gründe für die Schwankungen nennt der Sektionsleiter klar und ohne Ausflüchte. "Wir hatten unterschiedliche verletzungsbedingte Ausfälle", sagt Reiß – und ergänzt mit Blick nach vorne: "Es gibt einige verletzte Spieler. Wir hoffen, dass sie in der kommenden Herbstsaison schon langsam alle wieder zurückkommen." Der Verein setzt bewusst auf Ruhe am Transfermarkt. "Es wird keine Zu- und auch keine Abgänge geben", betont Reiß. Personelle Umbauten im Umfeld? "Nein, gab es nicht." Diese Kontinuität kann ein Pfund sein: Eine eingespielte Truppe, in der niemand hervorgehoben werden soll – "Ich will da keinen hervorheben" –, kennt die Abläufe, muss aber fitter zusammen auf den Platz kommen. Gelingt das, sollte das Auf und Ab flacher werden und die Punkteausbeute konstanter.

Vereinsleben, Respekt – und der Blick nach vorn

Trotz der Wechselfälle auf dem Feld klingt aus Langau viel Zuversicht. "Die Stimmung ist gut. Dieses Wochenende findet unser Triathlon statt, wo alle fleißig am Arbeiten sind", erzählt Reiß. Solche Tage stärken das Miteinander – wichtig, wenn ab 1. August wieder der Ball rollt. Sportlich schaut Langau auch über den eigenen Tellerrand und würdigt den Dominator der Liga. "Sicher Mannhartsberg mit ihrer großartigen Siegesserie. Da kann man nur den Hut ziehen und ihnen alles Gute für die erste Klasse wünschen", sagt der Sektionsleiter. Für Langau selbst heißt das Ziel: Ruhe bewahren, Verletzte zurückbekommen, die guten Phasen verlängern.