In der 2. Klasse Thayatal hat SV Pulkau am Freitagabend bei USV Geras mit 2:0 gewonnen. Nach einem torlosen ersten Durchgang sorgten Alexander Hahn und kurz vor Schluss Matej Soska für den Auswärtssieg. Für Obmann Robert Hahn war es vor allem eine Partie, in der Einsatz, Laufbereitschaft und die taktische Linie seiner Mannschaft den Unterschied gemacht haben.

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Robert Hahn sprach nach dem Schlusspfiff von einem Abend, der über die gesamten neunzig Minuten einiges geboten hat. "Es war ein sehr gutes Fußballspiel", sagte der Obmann des SV Pulkau und verwies dabei auch auf die Umstände, unter denen gespielt wurde. Starker Wind und später einsetzender Regen machten die Sache nicht einfacher, trotzdem sah er auf beiden Seiten ein Spiel mit Tempo, Einsatz und Möglichkeiten. Dass es zur Pause noch 0:0 stand, passte zu diesem Verlauf: Der SV Pulkau war nach eigener Einschätzung im ersten Abschnitt sogar die etwas bessere Mannschaft, während auch die USV Geras immer wieder im Spiel blieb. Gerade deshalb war für die Gäste wichtig, dass sie in dieser Phase stabil blieben und sich nicht aus dem Konzept bringen ließen.
Die entscheidende Wende aus Sicht der Gäste kam dann in der 57. Minute, als Alexander Hahn zum 0:1 traf. Robert Hahn sprach in diesem Zusammenhang von einem "Nadelstich", der bei der USV Geras Wirkung gezeigt habe. Danach änderte sich das Spiel merklich: Die Heimischen machten Druck, der SV Pulkau musste mehr verteidigen, blieb aber laut seinem Obmann im Umschalten gefährlich. "Wir haben das 1:0 sehr gut verteidigt", sagte Hahn, der seine Mannschaft danach eher in der defensiven Rolle sah. Gerade in dieser Phase war für ihn entscheidend, dass die taktischen Vorgaben voll erfüllt wurden. Kurz vor dem Ende machte Matej Soska mit dem 0:2 alles klar und belohnte damit eine Leistung, die aus Pulkauer Sicht nicht nur kämpferisch, sondern auch taktisch aufgegangen war.
Entsprechend zufrieden fiel die Einordnung beim SV Pulkau aus, auch weil der Auftritt eine deutliche Reaktion auf die klare Heimniederlage der Vorwoche war. "Gegenüber der Vorwoche haben wir uns stark verbessert", betonte Robert Hahn und hob dabei vor allem Einsatzbereitschaft, Laufwillen und Disziplin hervor. Ein besonderes Lob sprach er der Mannschaft und beiden Trainern aus. Gleichzeitig wollte er den Sieg nicht größer machen, als er ist, denn auch Verbesserungspotenzial sieht er weiterhin. "Die Chancenverwertung", nannte er als ersten Punkt, weil aus seiner Sicht noch weitere Möglichkeiten da waren und die Partie dadurch schon früher hätte entschieden werden können. Dass der Erfolg bei einer Mannschaft wie der USV Geras gelungen ist, wertete er trotzdem hoch: "Geras ist eine sehr gute Mannschaft mit guten Einzelspielern. Wenn man in Geras gewinnt, kann man schon stolz sein." Genau dieses Gefühl wird der SV Pulkau nach diesem 2:0 mitnehmen.