Spielberichte

„Wir waren 90 Minuten griffig“ – Irnfritz nimmt aus Kühnring ein klares 4:0 mit

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USV Kühnring
TSV Irnfritz

In der 2. Klasse Thayatal hat der USV Kühnring am Samstag gegen TSV Irnfritz klar mit 0:4 verloren. Für Irnfritz-Trainer Peter Bauer war es „ein völlig verdienter Sieg, auch in der Höhe“, weil seine Mannschaft von Beginn an aggressiv, passsicher und über weite Strecken klar tonangebend auftrat. Nach dem 2:0 zur Pause legten die Gäste sofort nach und ließen die Partie nicht mehr offen werden.

Spieler steht mit dem Fuß auf einem orangenen Ball

Foto von RF._.studio _ bei Pexels

Früh am Drücker und vor der Pause schon klar vorne

Aus Sicht von Peter Bauer war schon in der Anfangsphase zu sehen, in welche Richtung dieses Spiel gehen würde. „Wir sind super in das Spiel reingestartet, waren aggressiv, passsicher und haben viele Chancen herausgespielt“, sagte der Trainer nach der Partie. Diese Überlegenheit schlug sich in der 28. Minute auch im Ergebnis nieder, als David Vacek das 1:0 für Irnfritz erzielte. Bauer nannte diesen Treffer „ein Traumtor“, und er stellte gleichzeitig klar, dass seine Mannschaft auch nach der Führung nicht nachließ. Nur vier Minuten später legte Michael Winkler das 2:0 nach. Damit war eine erste Vorentscheidung gefallen, die sich die Gäste nach Bauers Einschätzung mit einer bissigen und konzentrierten Leistung über die gesamte erste Halbzeit verdient hatten.

Das 1:0 als Türöffner, das 2:0 als Nachdruck

Bauer sprach nach dem Schlusspfiff davon, dass gerade das erste Tor in so einer Partie besonderes Gewicht hat. „Das wichtigste Tor ist immer das 1:0“, sagte er, weil eine Führung das Spiel erleichtert und dem eigenen Auftritt zusätzlichen Halt gibt. Entscheidend war für ihn aber auch, dass seine Mannschaft sofort nachlegte und den Vorsprung nicht nur verwaltete. „Wichtig war, dass wir dann sofort nachgelegt haben und das 2:0 erzielt haben“, erklärte der Irnfritz-Coach. Trotz des klaren Halbzeitstands sei in der Kabine allerdings keineswegs das Gefühl aufgekommen, schon durch zu sein. Bauer erinnerte daran, dass sein Team in der vergangenen Saison in Kühnring bereits einmal 2:0 geführt hatte und am Ende nur mit einem Unentschieden nach Hause gefahren war. Genau das wollte Irnfritz diesmal vermeiden, und dieser Hinweis zeigt auch, wie konzentriert die Gäste nach der Pause geblieben sind.

Auch nach der Pause kein Nachlassen

Dass Irnfritz das Spiel diesmal nicht mehr aus der Hand gab, passte genau zu dem Bild, das Bauer über die gesamten 90 Minuten zeichnete. „Ich habe nie die Angst gehabt, dass da irgendwas passiert, weil wir die gesamte Spielzeit über griffig waren. Wir waren konzentriert, wir waren aggressiv“, sagte er. Diese Einschätzung deckte sich mit dem weiteren Verlauf, denn schon in der 53. Minute erhöhte Lukas Speneder auf 3:0. Kühnring kam mit der Spielweise der Gäste laut Bauer „überhaupt nicht klar“, weil Irnfritz immer wieder hoch anlief, viele Ballgewinne in guten Zonen hatte und das Tempo nach vorne hoch hielt. Den Schlusspunkt setzte schließlich Christof Rauscher in der 84. Minute mit dem 4:0. Auch das war für Bauer nur die logische Folge eines Auftritts, in dem seine Mannschaft bis zum Ende am Drücker blieb.

Viel Lob für die Mannschaft, kleiner Hinweis für die kommenden Wochen

Der Trainer fand nach dem Spiel vor allem Worte des Lobs für seine Elf. „Die größte Stärke war ganz sicher, dass wir elf Spieler am Feld gehabt haben, die alle eine hervorragende Leistung gebracht haben. Es ist keiner abgefallen“, sagte Bauer. Gerade diese geschlossene Mannschaftsleistung gefiel ihm besonders, ebenso die vielen Pressingmomente, mit denen Irnfritz den Gegner immer wieder unter Druck setzte. „Das haben wir nicht nur über fünf oder zehn Minuten durchgezogen, sondern in der ersten Hälfte fast die kompletten 45 Minuten“, meinte er. Viel Kritik hatte der Trainer nach einem 4:0 naturgemäß nicht anzubringen. Man nehme „nur Positives“ mit. Der Blick geht nun nach vorne, und dort sieht Bauer die eigentliche Aufgabe: „Die Schwierigkeit wird jetzt sein, dass wir die Leistung, die wir gebracht haben, in den nächsten Wochen bestätigen.“ Nach sieben Runden steht Irnfritz damit an der Spitze der Tabelle und dieser Auftritt in Kühnring war jedenfalls ein starkes Argument dafür.

2. Klasse Thayatal: Kühnring : Irnfritz - 0:4 (0:2)

  • 84
    Christof Rauscher 0:4
  • 53
    Lukas Speneder 0:3
  • 32
    Michael Winkler 0:2
  • 28
    David Vacek 0:1