In der 2. Klasse Traisental setzte sich die SG Hohenberg/St.Aegyd bei der SG Traisen/St.Veit klar mit 6:2 durch. Nach einer rund 20‑minütigen Regenunterbrechung übernahmen die Gäste das Kommando, gerieten nach 3:0-Führung kurz ins Wanken und hielten in der heiklen Phase dank zweier starker Freistoß-Paraden ihres Keepers die Führung. Joker Michael Grasl schnürte danach den Doppelpack, Fabian Böhm legte nach.

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Hohenberg/St.Aegyd legte auf dem rutschigen Geläuf früh los: David Mosbacher stellte bereits in Minute 8 auf 0:1, Klaus Ofner erhöhte nach 28 Minuten auf 0:2, und Dominic Goldhahn schob in der 35. Minute zum 0:3 nach. Traisen/St.Veit antwortete aber noch vor dem Halbzeitpfiff: Eduard Berisha verkürzte in Minute 38 auf 1:3, Michael Lindner legte in der 42. das 2:3 nach – Pausenstand 2:3. Sportlicher Leiter David Piko ordnete diese Phase so ein: „Es war anfangs ausgeglichen mit einer zwanzigminütigen Regenunterbrechung. Danach sind wir sehr gut ins Spiel gekommen, haben 3:0 geführt und die Partie klar in der Hand gehabt. Dann haben wir durch zwei Eigenfehler zwei Tore zum 2:3 bekommen.“ Gerade diese zwei Gegentreffer machten die Begegnung wieder offen – die Gäste mussten sich neu sammeln.
Die Schlüsselphase folgte unmittelbar nach der Pause. Bei der knappen 3:2-Führung wehrte der Hohenberg-Keeper zwei gefährliche Freistöße ab. „Unser Tormann hat zwei Freistöße sensationell pariert. Sonst hätte es auch 4:3 für Traisen/St.Veit stehen können. Das hat uns Auftrieb gegeben“, betonte Piko und ergänzte: „Nach dem 4:2 waren wir wieder haushoch überlegen.“ Dieses 2:4 fiel in der 65. Minute – Michael Grasl traf kurz nach seiner Einwechslung. Piko hob die Entstehung heraus: „Das 4:2 durch Michael Grasl kurz nach seiner Einwechslung – eine starke Aktion über die Seite, über Marco Springer mit der Hereingabe – und Grasl schließt aus dem Fünfer ab. Ich glaube, das hat St. Veit ein bisschen gebrochen.“ Hohenberg blieb am Drücker: Grasl legte in Minute 77 das 2:5 nach, Fabian Böhm setzte in der 82. mit dem 2:6 den Schlusspunkt. „Die Einwechselspieler haben einen großen Unterschied gemacht – Michael mit zwei Toren und Fabian mit dem Treffer zum 6:2“, sagte Piko zufrieden.
Im Rückblick lobte David Piko vor allem das eigene Offensivspiel und die Präsenz im Zentrum: „Sehr gut hat funktioniert das Spiel nach vorne, auch im Mittelfeld waren wir präsent. Luft nach oben haben wir hinten: Wir müssen die Stabilität finden.“ Den Gegner verabschiedete er mit fairen Worten: „Traisen war teilweise ersatzgeschwächt, hat das nach vorne aber nicht schlecht gemacht.“ Auch das Schiedsrichterteam bekam ein positives Zeugnis: „Die Schiedsrichterleistung war auf beiden Seiten in Ordnung, eigentlich waren es die richtigen Entscheidungen.“ Für den entscheidenden Unterschied nannte Piko die Konsequenz und die Körner in der Schlussphase: „Wir haben nie aufgehört, nach vorne zu spielen, und konnten körperlich in den letzten 20 Minuten noch zulegen.“ In der Tabelle liegt Hohenberg/St.Aegyd aktuell auf Rang 9 (29 Punkte), Traisen/St.Veit knapp dahinter auf 10 (28).